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Pressespiegel

Die jungen "Mütter" und "Väter" auf Zeit nahmen wichtige Erkenntnisse aus dem Projekt mit in ihre Lebensplanung auf. Foto: Caritasverband

 

 

Juli 2017

 

 

Caritasverband Betzdorf bot „Babybedenktage“ an der BBS Wissen

 

Die "Babybedenktage" kurz BaBeTa-Projekt fand zum wiederholten Mal an der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen statt. Der Caritasverband Betzdorf in Kooperation mit dem Kreisjugendamt führte die Projektwochen durch. Fazit: Junge Frauen und Männer in der Ausbildung sehen eine Elternschaft kritisch.

 

Einmal spüren zu können, was ein Baby im Leben junger Eltern verändert, einmal die Pflege eines Babys verantwortlich zu übernehmen, sich ausprobieren zu können und die eigenen Grenzen erleben und sich weitläufig mit dem Thema Schwangerschaft und Kindeswohl zu beschäftigen, Partnerschaft und Lebensziele zu betrachten, das war der Wunsch der Berufsfachschüler I der Berufsbildenden Schule in Wissen.

 

In Kooperation mit dem Kreisjugendamt Altenkirchen, im Rahmen der „frühen Hilfen“, wurden die „Babybedenktage“ nun zum wiederholten Male in der Berufsbildenden Schule in Wissen durchgeführt. Gleich zwei Klassen der Berufsfachschule I meldeten mit Hilfe der Schulsozialarbeiterin Christa Gürke ihr großes Interesse an der Durchführung der BaBeTa-Projektwochen durch den Caritasverband Betzdorf an.

 

Mit Hilfe der sogenannten Babysimulatoren, sowie den beiden Sonderpuppen (Alkohol in der Schwangerschaft/ Schütteltrauma) konnten die Diplom-Sozialpädagoginnen des Caritasverbandes, Silvia Gruner und Renate Kohl, die Wünsche der Schüler aufnehmen und während der Projektwoche vertiefen.

 

Im Wechsel wurden die Simulatoren versorgt, rund um die Uhr gefüttert, gewickelt und getröstet, eine wirkliche Herausforderung für die jungen Menschen, diese Aufgabe verantwortungsvoll zu bewältigen. Die Simulatoren zeichnen die einzelnen Versorgungen auf, welche am Ende des Elternpraktikums ausgewertet werden. In den Nachbesprechungen mit den jungen „Müttern“ und „Vätern“ wurde immer wieder benannt, dass eine frühzeitige Elternschaft derzeit nicht vorstellbar sei. Man habe erlebt, dass ein Kind durchaus große Veränderungen und Einschränkungen mit sich bringe, welche derzeit nicht in den eigenen Lebensalltag passen. Ebenso wurde den jungen „Eltern auf Zeit bewusst“, dass die Entscheidung für ein Kind verantwortlich getroffen werden sollte, dass auch die eigene Lebens- und Berufsplanung eine große Rolle für eine wirtschaftlich, bessere Zukunft des Kindes beitragen kann.

 

Nach Abschluss der beiden BaBeTa (Babybedenktage) Projektwochen wurde wieder einmal deutlich, dass die Teilnehmer/innen der Projektwochen um eine wichtige Erfahrung bezüglich ihrer möglichen Familien- und Lebensplanung reicher sind, sowie die Erkenntnis, dass junge Menschen den ernsthaften Dialog zu benannten Themen suchen und die BaBeTa-Projekte eine gelungene Plattform dafür anbieten. (PM)

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 09.07.2017

 

 

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Oberstudiendirektor Reinhold Krämer begrüßt Initiatoren, Referenten und Teilnehmer des Gesundheitsprojekttages an der BBS Wissen. Foto: Schule

Juli 2017

 

 

Gesundheitsprojekttag „BBS Wissen hilft“

 

Kürzlich fand an der Berufsbildenden Schule Wissen ein Gesundheitsprojekttag „BBS Wissen hilft“ statt, den die Abiturientin Caprice Ortel initiierte und zusammen mit der Schülervertretung (SV) und der betreuenden Lehrkraft Melanie Filz organisierte. Es ging um Organ- und Stammzellenspenden sowie das Thema Patientenverfügung.

 

Das Ziel des Projekttags war es, die Schüler und Schülerinnen auf die Themen Organ- und Stammzellspende sowie die Bedeutung einer Patientenverfügung aufmerksam zu machen und die jungen Menschen für diese äußerst wichtigen Themen zu sensibilisieren.

 

Zur Durchführung des Projekts konnte die SV der BBS Wissen das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Dr. med. Michael Theis und die DKMS gewinnen. Roland Günter vom DRK unterstützte den Gesundheitsprojekttag mit einem informativen Vortrag zum Thema Patientenverfügung und erklärte den Schülern, worauf bei der Erstellung einer Patientenverfügung besonders geachtet werden sollte.

 

Dr. Theis referierte über das sensible Thema Organspende. Er vermittelte den Schülern die Wichtigkeit von Organspenden. Auch standen zwei Betroffene, welche schon seit vielen Jahren mit einem Spenderherz leben, den Schülerinnen und Schülern für Fragen zur Verfügung.

 

Die DKMS sorgte durch einen interessanten Vortrag von Sarina Combé für Aufklärung rund um das Thema Stammzellspende. Unterstützt wurde sie von Daniel Krämer, der als Spenderclubber von seiner persönlichen Erfahrung als Stammzellspender berichtete.

 

Zudem ermöglichte die DKMS eine Typisierungsaktion an der Schule, bei der sich 69 Personen registrieren ließen. Diese Neuregistrierungen erhöhen nun die Chance, dass für kranke Menschen die passenden Stammzellen gefunden und Leben gerettet werden können. Bei der Finanzierung der Kosten, die der DKMS für jede Neuaufnahme eines potentiellen Stammzellspenders entstehen, wurde die DKMS von einigen Unternehmen aus der Umgebung mit einem Gesamtbetrag von 630 Euro dankenswerterweise unterstützt. (PM)

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 03.07.2017

 

 

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Die Absolventen der berufsbildenen Schulen in Wissen und Betzdorf-Kirchen freuen sich über ihre erfolgreich bestandenen Prüfungen. Foto: Regina Steinhauer

Juni 2017

 

 

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

 

Die berufsbildenden Schulen in Wissen und Betzdorf-Kirchen und die IHK übergaben am Mittwoch, 28. Juni, die Abschlusszeugnisse an 213 Absolventen verschiedenster Ausbildungsgänge.

 

Die Vergabe der Sommerabschluss-Zeugnisse fand unter dem Dach der berufsbildenden Schule in Wissen statt. Im Wechsel finden die Abschlussfeiern dort und in Betzdorf-Kirchen statt.

 

Schulleiter der BBS Wissen, Reinhold Krämer, begrüßte zur Abschlussfeier seinen Kollegen Schulleiter Michael Schimmel von der BBS Betzdorf-Kirchen, den Leiter der IHK-Regionalgeschäftsstelle Altenkirchen, Oliver Rohrbach sowie IHK-Beiratsmitglied Andreas Winters. In seiner Begrüßungsrede sprach er das Thema steigende Zahl der Studienanfänger an. 2013 waren es deutlich mehr Studienanfänger als Auszubildende im 1. Lehrjahr. Dem entgegen steht bzw. dadurch bedingt ist der anhaltende Fachkräftemangel. Krämer machte deutlich: Auch Führungskräfte brauchen Fachkräfteerfahrung. Er legte den Absolventen die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten der berufsbildenden Schulen im Kreis ans Herz, die mit dem nun erzielten Abschluss in Anspruch genommen werden können. „Sie werden in die freie Wildbahn entlassen. Nutzen Sie Weiterbildungschancen.“

 

Auch IHK-Beirat Andreas Winters kam nicht umhin, das Thema Fachkräftemangel in Metallberufen, Lagerberufen, Elektroberufen, IT-Berufen, dem Gastgewerbe, den zeichnerischen und kaufmännischen Berufen und vielen weiteren Branchen anzusprechen. „Mit ihren Ausbildungen haben Sie das Rüstzeug, diese Jobs zu ergreifen.“ Darüber hinaus bedankte er sich bei den über 80 ehrenamtlich tätigen Personen, die bei der IHK allein in der Sommerprüfung im Einsatz gewesen sind.

 

Zum ersten Mal bot die IHK eine besondere Aktion an. Wer ein Selfie mit seinem besten Siegerlächeln nach bestandener Prüfung auf Facebook postet und diejenigen verlinkt, die ihn auf diesem Weg unterstützt haben, hat die Chance, einen von drei Shoppinggutscheinen für das Fashion Outlet Montabaur im Wert von 50 Euro zu gewinnen. (rst)

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 28.06.2017

 

 

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41 Abiturienten und Abiturientinnen der BBS Wissen konnten sich über ihr Reifezeugnis freuen. Foto: Regina Steinhauer

Juni 2017

 

 

41 Abiturienten der BBS Wissen feierten Abschluss

 

Am Freitag, 23. Juni, konnten 41 Abiturienten des beruflichen Gymnasiums Wirtschaft endlich ihre langersehnten Abiturzeugnisse bei ihrer Abschlussfeier im Kulturwerk Wissen entgegennehmen. Sieben Absolventen konnten sich über einen Abiturschnitt mit einer 1 vor dem Komma freuen.

 

Mit einem bunten Programm wurden die Abiturienten am Freitagabend ins „richtige Leben“ entlassen. Oberstudiendirektor Reinhold Krämer begrüßte die nun ehemaligen Schüler und ihre Eltern und freute sich sehr, dass alle 41 zum Abitur angetretenen Schüler ihre Zeugnisse entgegen nehmen können. Besonders dankte Krämer Landrat Michael Lieber, der vor über 10 Jahren die politischen Weichen für die allgemeine Hochschulreife an der BBS Wissen gestellt hat. „Wir verschenken keine Abschlüsse, aber wir fördern und unterstützen alle Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise und bestmöglich in ihrer Entwicklung“, sagte Reinhold Krämer.

 

Auch Landrat Michael Lieber gratulierte den Absolventen im Namen des Kreises Altenkirchen und freute sich ebenfalls, dass Schüler die Möglichkeit haben, nicht nur ein Fachabitur an der Berufsbildenden Schule in Wissen zu erlangen. Viele der Schülerinnen und Schüler möchten in der Region bleiben, so Lieber. Der Landkreis sei nun bemüht, den Absolventen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihre beruflichen Pläne hier auch verwirklichen können. Hierzu soll eine Plattform eingerichtet werden, die unter anderem Unternehmen vorstellt und auch die Wünsche der Schüler berücksichtigt.

 

Weiterhin würdigte Michael Lieber die Abiturientin Caprice Ortel aus Katzwinkel für ihr soziales Engagement mit dem Buchpreis des Landrates. Der 1. Beigeordnete der VG Wissen Friedhelm Steiger gratulierte den Abiturienten ebenfalls und gab ihnen etwas mit auf den Weg: „Das Lernen ist nicht beendet, wenn man einen Abschluss erreicht hat. Man lernt ein Leben lang – entscheidend ist nur, was Sie daraus machen.“

 

Die Schülerinnen Anna-Lena Seibert und Louisa Thönig blickten auf die drei gemeinsamen Jahre zurück. Mit dem Poetry-Slam-Text „Wir können alles sein“ von Julia Engelmann machten sie deutlich, dass unendliche Möglichkeiten auf die Schulabgänger warten und Träume sehr wohl wahr werden können. Louisa Thönig und die Stufensprecherin Caprice Ortel, fassten noch einmal die Höhen und Tiefen zusammen und dankten Eltern, Lehrern und Mitschülern für die Unterstützung. Oberstufenleiter Peter Wilking war erfreut, dass wieder ein zahlenmäßig starker Jahrgang zur Abitur geführt werden konnte und dass alle Schüler, die angetreten waren, ihre Prüfungen auch bestanden haben. „Machen Sie etwas auf Ihrem Abschluss“, war die klare Botschaft, die er ihnen mit auf den Weg gab. „Nehmen Sie das, was Sie an Wissen und Kompetenzen von unserer Schule mitnehmen als Basis und erweitern sie es auch beim Blick über den Tellerrand.“

 

Der stellvertretende Stufenleiter Stefan Krusch präsentierte einen betriebswirtschaftlichen Rückblick, veranschaulicht mit einer Dia-Show von Fotos der Abschlussfahrt nach Barcelona, die mit Sicherheit eines der Highlights für die Schülerinnen und Schüler war. Eine unterhaltsame Rede gespickt mit dem ein oder anderen Seitenhieb lockerte die Atmosphäre auf.

 

Die Schulband, bestehend aus Schülern der Jahrgangsstufe 12, einer Schülerin aus dem aktuellen Jahrgang sowie ehemaligen Schülern, sorgte für kurzweilige Unterhaltung zwischen den Vorträgen. Geleitet wird die Band von Musiklehrer Dr. Stefan Quast.

 

Nach der Zeugnisausgabe endete der offizielle Teil und es konnte bei leckerem Essen und mit kalten Getränken auf die erfolgreich beendete Schulzeit angestoßen werden. (rst)

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 24.06.17

 

 

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30 Vertreter der umliegenden Schulen trafen sich zur Tagung in Wissen. Foto: Privat

Juni 2017

 

 

Arbeitskreis SchuleWirtschaft traf sich in Wissen

 

Der Arbeitskreis SchuleWirtschaft war zu seiner diesjährigen Jahrestagung zu Gast in der Berufsbildenden Schule BBS Wissen. Schulleiter Reinhold Krämer begrüßte rund 30 interessierte Vertreter aus den umliegenden Schulen und engagierten Ausbildungsbetrieben. Ein zentrales Thema des Arbeitskreises ist die jährlich stattfindende Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse (ABOM) in Altenkirchen.

 

Krämer stellt den Anwesenden das umfangreiche Portfolio der BBS Wissen vor, welches sich vom Berufsvorbereitungsjahr über viele Ausbildungsberufe bis hin zum beruflichen Gymnasium erstreckt. Neben der verschiedenen Aspekte der vielschichtigen Schulformen strich Krämer besonders das Engagement seiner Schule als Schwerpunkt-Schule mit Integrativen Berufsvorbereitungsjahr-Klassen heraus. Bereits seit sieben Jahren macht die Schule mit zehn Lehrkräften mit sonderpädagogischem Hintergrund hier durchweg positive Erfahrungen. Ergänzend zu den integrierten BVJ Klassen bietet die BBS Wissen auch vier Sprachförderklassen für Migranten an.

 

Ein zentrales Thema des Arbeitskreises ist die jährlich stattfindende Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse (ABOM) in Altenkirchen. Silke Baudendistel als verantwortliche Organisatorin der IHK Altenkirchen blickt mit einem sehr positiven Erfahrungsbericht der letztjährigen ABOM zurück und wünscht sich auch in diesem Jahr, dass sich wieder viele interessierte Schüler mit ihren Eltern vor Ort über die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten in der Region informieren. Gerade die Teilnahme der Eltern ist für die Unternehmen von großer Bedeutung und somit wird auch dieses Jahr wieder ein Abendtermin für die Schüler mit ihren Eltern von den Organisatoren angeboten.

 

Erstmalig in diesem Jahr hat das Westerwald Gymnasium Altenkirchen in Zusammenarbeit mit der IHK das Projekt "Expedition Arbeitswelt" in der 8. Klasse durchgeführt. In Kleingruppen konnten hier die Schüler in drei aufeinanderfolgenden Tagen in ausgewählten Betrieben erste ganz praktische Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag sammeln. Sowohl Schüler als auch beteiligte Unternehmen waren von dem Projekt begeistert und Ralf Schönbach als Leiter des Projekts am Gymnasium in Altenkirchen hofft, auch im kommenden Jahr die "Expedition" mit seinen Schülern wieder durchführen zu können.

 

Doris John, Schulleiterin der RealschulePlus in Altenkirchen, und Christoph Fischer von der Brucherseifer Transport + Logistik GmbH freuten sich als Organisatoren und Sprecher des Arbeitskreises über eine sehr rege und aktive Teilnahme an den Diskussionen.

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 08.06.2017

 

 

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In einer feierlichen Zeremonie wurde der Partnerschaftsvertrag unterzeichnet, vorne der stellvertretende Schulleiter Peter Wilking und Schulleiter Kefu Qu (von links). Fotos. BBS Wissen

Mai 2017

 

 

Partnerschaftsvertrag zwischen BBS Wissen und Schule aus Qingdao

 

Zwölf Flugstunden trennen Wissen und die chinesische Stadt Qingdao. Dennoch entstand jetzt eine Schulpartnerschaft der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen und der Qingdao Finance & Economics Vocational School, eine Schule mit dem Schwerpunkt kaufmännische Berufsschule. Der Vertrag wurde kürzlich unterzeichnet.

 

Qingdao ist mit seinen über neun Millionen Einwohnern eine aufstrebende und pulsierende Metropole, wie nicht zuletzt der Bauboom belegt. Auf vielen Ebenen sucht die Stadt den Kontakt mit Deutschland, besonders auch Rheinland-Pfalz. Das Land unterstützt die Anbahnung von Schulpartnerschaften. Bereits im Dezember war eine Delegation der Qingdao Finance & Economics Vocational School zu einem ersten Besuch im Wissen und lernte Schule und Region kennen. Die freundschaftlichen Kontakte führten zur schnellen Organisation des Gegenbesuches. Eine Woche waren sechs Kolleginnen und Kollegen der BBS Wissen nun dazu vor Ort.

 

In der voll besetzten Aula begrüßte der Schulleiter, Kefu Qu, die Delegation. Übersetzt wurde vom Koordinator für Schulpartnerschaften in Qingdao, Yuxiang Cao, der lange in Deutschland lebte. Der Schulchor stimmte Schillers „Ode an die Freude“ an. Anschließend stand ein erster Rundgang durch die Schule mit ihren ca. 1500 Schülerinnen und Schülern, von denen 600 im schuleigenen Internat leben, auf dem Programm.

 

Zu dem vielseitigen Programm gehörte natürlich auch der Besuch des Unterrichtes. Eine Unterrichtsstunde in Chinesisch, Rechnungswesen und Englisch boten einen repräsentativen Querschnitt. Alle Schüler lernen Englisch, einige auch Deutsch. Qingdao hat noch ein kleines von der Bausubstanz her deutsch geprägtes Viertel. Zudem wurde die Tsingdao-Brauerein, die auch besichtigt wurde, von Deutschen gegründet.

 

Der deutsch-chinesische Kontakt wird auf industrieller Ebene deutlich. So befindet sich ein entsprechender Industrie- und Ökopark im Aufbau, in dem zum Beispiel deutsche Technologie ein Passivhaus ermöglichte, das auch besichtigt wurde. Ebenso stand mit Haier ein großer Industriebetrieb auf der Besuchsliste, der zahlreiche technische Gebrauchsgüter herstellt, vom Fernseher bis zum Computer und von der Waschmaschine bis zur Sitzdusche.

 

Der Zeitplan ermöglichte auch Stadt- und Hafenbesichtigungen. 2008, als die Sommerspiele in Peking stattfanden, wurden in Qingdao vor der imponierenden Skyline die Wettbewerbe im Segeln ausgetragen. Ein Ausflug galt dem Laoshan-Nationalpark. Dort konnte ein taoistisches Kloster mit einer 30 Meter hohem Laotse-Statue besichtigt werden. Auch der Expo-Park wurde besucht.

 

Persönliche Kontakte vertieften die Eindrücke. So fand auch ein Tischtennismatch zwischen Thomas Becker und dem Schulmeister statt. Meist wurde mit den chinesischen Kolleginnen und Kollegen gemeinsam gegessen, zum Abschluss lud der Schulleiter sogar die Delegation nach Hause ein, um für sie zu kochen.

 

Der am letzten Tag von Schulleiter Kefu Qu und dem stellvertretenden Schulleiter der BBS Wissen, Peter Wilking, unterzeichnete Partnerschaftsvertrag sieht Schüler- und Lehreraustausch vor. Dabei soll projektorientiert auf fachlicher oder kultureller Ebene gearbeitet werden. Bereits in einem halben Jahr wird voraussichtlich eine Wissener Schülergruppe Qingdao besuchen und so den Vertrag mit Leben füllen.

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 10.05.2017

 

 

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Die angehenden Groß- und Außenhandelskaufleute verbrachten einen spannenden Tag beim Bundeskartellamt. Foto: Schule

Februar 2017

 

Spannender Besuch beim Bundeskartellamt Angehende Groß- und Außenhandelskaufleute der BBS Wissen besuchten das Bundeskartellamt in Bonn. "Zu Besuch bei den Wettbewerbshütern". Unter diesem Motto stand die Klassenfahrt der Berufsschulklasse BSGK15 der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen zum Bundeskartellamt nach Bonn.

 

Kürzlich machten sich die angehenden Groß- und Außenhandelskaufleute (2. Lehrjahr) sowie deren Klassenleiter Studienrat Christian Lück und Oberstudienrat Björn Hornburg auf den Weg in die ehemalige Bundeshauptstadt, um sich Einblicke in die Arbeit der Kartellbehörde aus erster Hand geben zu lassen.

 

Begrüßt und betreut wurden die Gruppe der BBS Wissen von Michael Detering, (Stellvertretender Presseleiter), der seinen Zuhörern den Aufbau des Kartellamtes und dessen Arbeit in einer knapp zweistündigen Präsentation sehr anschaulich, informativ und spannend näher bringen konnte.

 

So erfuhren die Schüler/innen zum Beispiel, dass die knapp 350 Mitarbeiter der Behörde einen Jahresetat von ca. 29 Mio. Euro um ein Vielfaches an Bußgeldern wieder „einspielen“. Im Jahr 2014 wurde sogar erstmals die 1 Mrd. Euro-Grenze überschritten. Auch wurden die Hauptaufgaben "Kartellverfolgung", "Missbrauchsaufsicht" und "Fusionskontrolle" an Praxisbeispielen aus der jüngeren Vergangenheit veranschaulicht. Diskutiert wurde hier zum Beispiel über die in den Medien stark kritisierte Ministererlaubnis im Fall Edeka-Tengelmann, mit der der ehemalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Übernahme der Kaiser´s-Tengelmann-Märkte durch Edeka bestätigte und die vom Oberlandesgericht Düsseldorf per Eilentscheid gestoppt wurde.

 

Wie in einem Krimi kam man sich vor, als Detering die konkrete Vorgehensweise bei der Aufdeckung von Kartellen erläuterte. Nachdem die Wettbewerbshüter im Vorfeld stichhaltige Indizien gesammelt haben, statten sie den betroffenen Unternehmen in Begleitung der Polizei (Soko Kartellbekämpfung) und eigenen IT-Forensikern einen Besuch ab und sichern Beweismaterial, das im Nachgang dann minutiös ausgewertet wird.

 

Interessant war in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass viele Hinweise auf ein mögliches Kartell häufig von Unternehmen kommen, die sich an dem Kartell selbst beteiligt hatten. Diese Unternehmen nehmen eine Kronzeugenregelung in Anspruch, um reinen Tisch zu machen aber auch, um die Höhe drohender Bußgelder zu minimieren. Zusammenfassend kamen die Schüler/innen und ihre Lehrer am Ende der Veranstaltung zu dem Ergebnis, dass Wissen selten so spannend und lebhaft erfahrbar gemacht wurde.

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 24.02.2017

 

 

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Insgesamt 168 Ausbildungsabsolventinnen und Absolventen erhielten ihre Zeugnisse im Rahmen einer Feierstunde. Fotos: anna

Januar 2017

 

 

IHK-Winterprüfung erfolgreich gemeistert

 

Ihre IHK-Zeugnisse erhielten 168 junge Absolventinnen und Absolventen im Rahmen einer Feierstunde in der Berufsbildenden Schule (BBS) Betzdorf-Kirchen überreicht. Mit der Winterprüfung in 22 Ausbildungsberufen endete für die jungen Frauen und Männer das Lehrlingsdasein. Erstmals gab es auch die Zeugnisse für den Beruf Kauffrau/mann für Büromanagement.

 

Betzdorf-Kirchen. Ein letztes Mal kamen am Dienstagvormittag in der BBS auf dem Molzberg 168 Ausbildungsabsolventinnen und –absolventen aus 22 verschiedenen Ausbildungsberufen zusammen, um ihre Schul- und Abschlussprüfungszeugnisse in Empfang zu nehmen. Erstmals wurden dabei auch die Zeugnisse in der neuen Sparte „Kaufleute für Büromanagement“ überreicht.

 

Oberstudiendirektor Michael Schimmel (Schulleiter BBS Betzdorf-Kirchen) begrüßte dazu Oliver Rohrbach, den Regionalgeschäftsführer der IHK-Regionalgeschäftsstelle Altenkirchen der Industrie und Handelskammer Koblenz und dessen Mitarbeiterin Silke Baudendistel, sowie den Schulleiter der BBS Wissen, Oberstudiendirektor Reinhold Krämer, alle Fachlehrer und natürlich die Ausbildungsabsolventen, denen er zu ihrem erfolgreichen Abschluss gratulierte.

 

Der Weg, so Schimmel, sei nicht das Ziel gewesen, sondern der Abschluss der Ausbildung. Ein anerkannter Ausbildungsberuf ermögliche den jungen Leuten ein selbständiges und anerkanntes Leben in der Gesellschaft. Er sei eine gute Voraussetzung zum Start in das Berufsleben. In der Ausbildung hätten die jungen Menschen ihre Kompetenzen erweitert und seien erwachsen geworden. Nun hätten sie ihr Ziel erreicht.

 

Schimmel sprach aber auch davon, dass die jungen Leute wahrscheinlich eine längere Lebensarbeitszeit mit lebenslangem Lernen vor sich hätten. Die immer neuen Entwicklungen, der technische Fortschritt und die tiefgreifenden Veränderungen im Handel und Gewerbe machten dieses permanente Lernen notwendig. Gleichzeitig befähige die Ausbildung auch dazu, die Zukunft mit zu gestalten und an den Entwicklungen in den Unternehmen teilzuhaben.

 

Rohrbach bezeichnete den Tag als Ehrentag der Absolventinnen und Absolventen und fragte: „Was ist eigentlich ein Absolvent?“ „Absolvent kommt vom lateinischen Verb „absolvere“ und besagt vor allem drei Dinge: 1. Sich losmachen oder befreien; 2. Jemanden freisprechen…, also im juristischen Sinne und 3. Etwas vollenden oder fertigstellen.“ Die jungen Menschen hätten es geschafft. Sie hatten ein Ziel vor Augen und wollten in ihren Berufen etwas neues lernen. Sie hätten bewiesen, dass sie engagiert, belastbar und leistungsfähig seien und könnten nun die Karriereleiter besteigen.

 

Rohrbach dankte bei der Gelegenheit den Vertretern der Berufsschulen Betzdorf-Kirchen und Wissen, sowie den Unternehmen wo die Ausbildungen durchgeführt wurden. Ein besonderer Dank galt den Prüferinnen und Prüfern, den über 2.600 ehrenamtlich tätigen der IHK Koblenz. Allein im Landkreis Altenkirchen wären über 80 Personen ehrenamtlich als Prüfer tätig. Ein weiterer Dank galt den Mitarbeitern der IHK.

 

Eine Ausbildung gehöre zu den Dingen, die ihren Wert behalten, so Rohrbach, das könne den Absolventen niemand mehr nehmen. Der Landkreis Altenkirchen sei der drittstärkste Industriekreis in Rheinland-Pfalz und habe mit seinen Unternehmen den jungen Menschen daher viel zu bieten. Im Anschluss erfolgte die Zeugnisübergabe. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von der Lehrer-Schülerband „paedpur“.

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 31.01.2017

 

 

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Die chinesische Lehrerdelegation aus Qingdao mit Mitgliedern der Schulleitung und des Besuchsorganisationskomitees der BBS Wissen sowie politischen Vertretern der Stadt Wissen und des Landkreises Altenkirchen. Foto: Schule

Dezember 2016

 

 

Lehrer aus China zu Besuch an der BBS Wissen

 

Die duale Berufsausbildung und die unterschiedlichen Bildungsgänge die deutsche Jugendliche einschlagen können stößt weltweit auf Beachtung. Auch in China. Die Qualität der Ausbildung zwischen Schule und Betrieben stand im Mittelpunkt eines Besuches von Lehrern aus China an der BBS Wissen.

 

Im Zeichen der Völkerverständigung und der Sondierung einer möglichen zukünftigen schulischen Zusammenarbeit besuchte kürzlich eine Lehrerdelegation der „Qingdao Finance & Economics Vocational School“ aus China die Berufsbildende Schule (BBS) Wissen.

 

Ein dichtgedrängtes Besuchsprogramm erwartete die chinesischen Lehrer in Wissen. Neben der Vorstellung der BBS mit ihren vielfältigen Bildungsgängen und Schulabschlüssen gewährten Schulleiter Reinhold Krämer und die Mitglieder des Besuchsorganisationsteams sowie Vertreter der Industrie- und Handelskammer den Gästen einen Einblick in das Duale System der Berufsausbildung und die Lehrerausbildung in Rheinland-Pfalz. Durch die Besichtigung der Firma Kleusberg hatten die chinesischen Lehrer zudem die Gelegenheit, einen Betrieb kennenzulernen, dessen Auszubildende an der BBS Wissen unterrichtet werden.

 

Ein Besuch der Stadt Köln, eine Rundfahrt durch die heimische Region auf den Spuren von Friedrich Wilhelm Raiffeisen sowie schließlich ein Empfang im rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz rundeten den kulturellen und politischen Teil des Besuchsprogramms ab. Für das kommende Jahr ist ein Gegenbesuch einer Delegation der BBS Wissen in Qingdao geplant.

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 18.12.2016

 

 

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MdL Dr. Peter Enders im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der der 11. Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums an der BBS Wissen. (Foto: privat)

November 2016

 

 

Wissener BSS-Schüler diskutierten mit Volksvertreter

 

Die US-Präsidentenwahl, auch die des Deutschen Bundespräsidenten und die Entwicklung und Bedeutung extremer politischer Strömungen in Deutschland standen im Mittelpunkt eines Gesprächs von Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums an der BBS Wissen mit dem heimischen Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders. Der Austausch fand im Rahmen des diesjährigen Schulbesuchstages des rheinland-pfälzischen Landtages statt.

 

Seit einigen Jahren bietet der rheinland-pfälzische Landtag Schulklassen die Möglichkeit der Diskussion mit Abgeordneten. Die Gespräche finden im zeitlichen Umfeld des 9. November statt, eines für die Deutschen in mehrfacher Hinsicht schicksalhaften Datums. Die Berufsbildende Schule (BBS) Wissen greift dieses Angebot immer wieder gerne auf. In diesem Jahr stellte sich der Landtagsabgeordnete Dr. Peter Enders (CDU) den Fragen der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft. In einem anregenden Meinungsaustausch ging Enders sehr offen auf die gehaltvollen und teils kritischen Fragen der jungen Erwachsenen ein und beantwortete sie vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrung als Landtagsabgeordneter. Aktuelle Themen wie das Ergebnis der Präsidentenwahl in den USA und mögliche Folgen für Deutschland und die EU oder die Suche nach geeigneten Kandidaten für die im Frühjahr 2017 anstehende Wahl des Bundespräsidenten, aber auch die Bedeutung extremer politischer Strömungen für die politische Stabilität Deutschlands standen im Fokus des Interesses der Schüler.

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 12.11.2016

 

 

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Europa, wir kommen - auf den Aufenthalt in den Gastländern freuen sich Natali Bolanos Aradas, Michelle Ecke, Karina Tullius, Niklas Bastisch, Maxine Pritz und Marvin Hornickel (von links). Foto: Schule

Oktober 2016

 

 

Berufsschüler der BBS Wissen gehen über Erasmus-plus ins Ausland Aktuell nehmen derzeit sieben junge angehende Industriekaufleute am Erasmus-plus Projekt der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen teil. Sie werden in England und Spanien lernen und dort berufliche, soziale und kulturelle Kompetenzen erwerben. Der Schritt ins Ausland zu gehen wird gefördert und jeder Jugendliche in Ausbildung kann sich bewerben.

 

 

In Zeiten von Globalisierung und weltweiten Absatzmärkten erscheinen Kontakte zum Ausland wichtiger denn je. So agieren auch zahlreiche Unternehmen der regionalen Wirtschaft seit Jahren international und nutzen dabei länderübergreifende Netzwerke mit Geschäftspartnern, Kunden und auch Kollegen, nicht zuletzt bedingt durch die starke Exportorientierung der deutschen Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund erscheinen Interkulturalität und Mehrsprachigkeit in der beruflichen Bildung nicht mehr als Zusatzqualifikationen, sondern werden vielmehr als Basiskompetenzen angesehen, die von zukünftigen Mitarbeitern erwartet werden.

 

Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, hat sich die BBS Wissen entschlossen, am internationalen Austauschprogramm Erasmus-plus teilzunehmen, das von der Europäischen Union im Jahre 2014 als Programm für Bildung, Jugend und Sport ins Leben gerufen wurde. Das auf sieben Jahre ausgelegte Projekt soll dazu beitragen, Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen zu verbessern und damit die allgemeine und berufliche Bildung in den teilnehmenden Ländern zu stärken.

 

In Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer konnte die BBS Wissen erstmals im Herbst 2015 drei Berufsschüler in der Ausbildung Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel über Erasmus+ in das Vereinigte Königreich entsenden. Die Kooperation wurde seiner Zeit durch OStR‘ Judith Böhmer und Berufswahlkoordinator OStR Björn Hornburg initiiert und wird seit Beginn des Jahres durch StR Christian Lück betreut, der als Erasmus-Beauftragter der Schule für die Koordination der Zusammenarbeit mit der IHK Koblenz zuständig ist.

 

Die Berufsschüler der BBS Wissen erhalten durch die angebotenen Erasmus-Projekte die Möglichkeit, ein mehrwöchiges Praktikum in einem britischen Unternehmen oder an einem wirtschaftswissenschaftlichen Weiterbildungskurs am ECBM, dem European College of Business and Management, in London teilzunehmen. Dabei werden sie von der Europäischen Union mit einem Mobilitätszuschlag in Höhe von 950 bis 1.200 Euro gefördert. An der BBS Wissen haben alle kaufmännischen Auszubildenden die Chance, sich für ein Erasmus-Programm zu bewerben, und die Beteiligung ist durchweg positiv, wie Schulleiter OStD Reinhold Krämer konstatiert.

 

So gehen im aktuellen Durchgang insgesamt sieben angehende Industriekaufleute aus Wissen den Schritt ins Ausland. Angelina Schneider (WERIT Kunststoffwerke W. Schneider GmbH & Co. KG, Altenkirchen) absolvierte im Juli ein vierwöchiges Unternehmenspraktikum in Dudley (Nähe Birmingham), Karina Tullius (WERIT), Maxine Pritz (Maschinenbau Böhmer GmbH, Steinebach/Sieg), Michelle Ecke (Walter Henrich GmbH, Biersdorf), Marvin Hornickel (ALHO Systembau GmbH, Friesenhagen) und Niklas Bastisch (BECKER Profile GmbH, Friedewald) werden sich in den nächsten drei Wochen am ECBM in London weiterbilden und Natali Bolanos Aradas (Stahlverarbeitung Weitefeld GmbH, Weitefeld) wird als spanische Muttersprachlerin am neu angebotenen Erasmus-Projekt in Madrid teilnehmen, wo sie ebenfalls einen Weiterbildungskurs absolvieren wird.

 

Besonders interessant erscheinen dabei die Zertifikate, die nach erfolgreichem Abschluss durch die deutschen Auslandshandelskammern sowie nach erfolgreicher Beendigung der IHK-Prüfung am Ende der Ausbildung durch die hiesige IHK vergeben werden („Kaufmann/-frau International“).

 

Neben der Weiterentwicklung ihrer Englisch- und Spanischkenntnisse versprechen sich die Auszubildenden durch ihre Zeit im europäischen Ausland, neue kulturelle Einblicke in das Berufs-, Arbeits- und Familienleben in England respektive Spanien zu erhalten und dabei vielfältige Kontakte zu knüpfen. Es geht ihnen darum, „so viel wie möglich von der Welt mitzunehmen, zumal die Metropolen London und Madrid eine besondere Attraktivität besitzen“. Diese werden die Erasmus-Schüler in den kommenden drei Wochen im Rahmen ihres Aufenthalts entdecken und erleben.

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 07.10.2016

 

 

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MdL Thorsten Wehner (links) diskutierte mit Schulleiter Reinhold Krämer über die Unterrichtssituation an der BBS Wissen. Foto: pr

September 2016

 

 

Schülerzahlen an der BBS Wissen entgegen Prognosen gestiegen.

 

Die aktuelle Unterrichtssituation an der Berufsbildenden Schule Wissen stand im Mittelpunkt eines Informationsaustauschs zwischen BBS-Schulleiter Reinhold Krämer und dem heimischen Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner. Die Schülerzahlen sind gestiegen die Zahl der Lehrkräfte nicht.

 

Die Lehrerversorgung wenige Wochen nach dem Start ins neue Schuljahr sei wegen Pensionierungen und einiger Krankheitsfälle noch angespannt, gestand Krämer. Dazu müsse man den Anstieg der Schülerzahlen im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) berücksichtigen, denn diese seien entgegen den Prognosen nicht gesunken. Mit Ursache sei aber auch die Zunahme an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund aufgrund der Flüchtlingssituation, für die eigenständige Klassen gebildet werden mussten. In diesem Zusammenhang äußerte der Schulleiter die Bitte über einen Quereinstieg für BWL-Kräfte ins Lehramt nachzudenken. Hier gäbe es einen Bedarf. Zudem warb er darum, die Ausbildung für Lehrkräfte für den fachpraktischen Unterricht wieder einzuführen. Thorsten Wehner erkannte hier raschen Handlungsbedarf und versprach die Problematik mit nach Mainz zu nehmen.

 

Für den Bereich „Duale Ausbildung“ konnte der Schulleiter ebenfalls leicht gestiegene Schülerzahlen vermelden. Krämer fand in diesem Zusammenhang lobende Worte für die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, die der BBS Wissen „freie Hand“ für die Einrichtung einer Berufsschulklasse für Berufskraftfahrer zum neuen Schuljahr gelassen hatte.

 

Krämer wies beim Stichwort BVJ auf eine Besonderheit hin. So konnte man in Wissen, als einzige berufsbildende Schule im nördlichen Rheinland-Pfalz, den Bildungsgang „BVJ-Inklusion“ erneut im Schuljahr 2016/17 einrichten. Hier lernen Schwerpunktschülerinnen und –schüler sowie Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche und motorische Entwicklung gemeinsam.

 

Zum Schluss kam Wehner noch einmal auf das Thema Flüchtlinge zu sprechen. Gerade im Bereich Wissen sei der Anteil unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge besonders hoch. Diese wachsende Schülergruppe verlange von der Schule besonderes Engagement. Die Organisation dieser Sprachenklassen vor Ort sei von der Aufsichtsbehörde besonders gewürdigt und als „Best-Practice-Beispiel“ anderen Schulen zur Verfügung gestellt worden, erklärte Krämer. Allerdings wünsche sich Krämer weniger bürokratische Hürden für die Einstellung der Sprachförderlehrkräfte. „Um unnötige Reibungsverluste zu vermeiden, müssen wir flexible Lösungen finden“, bestätigte Wehner.

 

Der SPD-Politiker, der auch stellvertretendes Mitglied im Bildungsausschuss des Landtags ist, unterstreicht die Bedeutung seiner regelmäßigen Hintergrundgespräche mit den Schulleitungen. Die praktischen Erfahrungen vor Ort seien immer wichtige Impulsgeber für seine bildungspolitische Arbeit in Mainz, so der Parlamentarier.

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 25.09.2017

 

 

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Begehrte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt, 16 Altenpflegefachkräfte bestanden ihre Prüfungen. Fotos: BBS

August 2016

 

Pflegekräfte in der Altenpflege heiß begehrt

 

16 Altenpflegefachkräfte und 16 Altenpflegehelfer konnten jetzt ihre Urkunden für die staatliche Anerkennung als Pflegekräfte in Empfang nehmen, nachdem sie ihr Examen an der Berufsbildenden Schule Wissen bereits im Juli erfolgreich abgelegt hatten. Sie sind auf dem regionalen Arbeitsmarkt heiß begehrt.

 

Die Zeugnisse erhielten die frisch gebackenen Pflegekräfte nach ihrer bestandenen Prüfung bereits im Juli im Rahmen einer Abschlussfeier, die die Schülerinnen und Schüler des ersten Ausbildungsjahres für ihre Kollegen gestaltet haben. Mit den heiß begehrten Tickets zum Finale der „Pflege-EM“ 2016 in Wissen erhielten die eingeladenen Gäste Einlass zu einem festlich-fröhlichen Sektempfang, der den Absolventen, den Lehrkräften und Vertretern der Ausbildungsbetriebe die Gelegenheit bot, auf die gemeinsame Ausbildungszeit zurückzublicken.

 

Es liegt eine anstrengende, aber auch abwechslungsreiche und schöne Zeit hinter den jetzt examinierten staatlich anerkannten Pflegekräften: Sie haben viele Ausbildungsstunden, Engagement und Kraft investiert, um sich die vielfältigen praktischen und theoretischen Lerninhalte zu erschließen, die eine Pflegekraft braucht, um pflegebedürftige alte Menschen entsprechend ihren Bedürfnissen fachkompetent pflegen und unterstützen zu können. Alle Absolventen der Fachschule Altenpflege konnten unter zahlreichen Stellenangeboten auswählen und haben sofort einen Arbeitsvertrag gemäß den eigenen beruflichen Vorlieben abschließen können. Damit ist ihr Einstieg in den beruflichen Arbeitsalltag erfolgreich gelungen und sie tragen nun dazu bei, die pflegerische Versorgung in den stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen der Region zu sichern.

 

In der Zukunft wollen viele ihre Erstausbildung für ihre berufliche Weiterentwicklung nutzen und sich persönliche Schwerpunkte erschließen, zum Beispiel als Wundmanager, Praxisanleiter oder gerontopsychiatrische Fachkraft. Viele Altenpflegehelfer werden ihren erfolgreichen Abschluss nach der einjährigen Helferausbildung nutzen und in die um ein Jahr verkürzte Ausbildung zur Pflegefachkraft an der BBS Wissen einsteigen. So können auch Schülerinnen und Schüler mit dem Hauptschulabschluss in nur drei Ausbildungsjahren den beruflichen Status einer qualifizierten Pflegefachkraft erreichen. Lehrkräfte und Ausbilder gratulieren allen Absolventen ganz herzlich und wünschen ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute.

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 07.08.2016

 

 

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Juli 2016

 

 

Nachwuchskräfte für Apotheken in der Region

 

Mit Erfolg haben jetzt acht junge Frauen ihre dreijährige Ausbildung zur Pharmazeutisch-Kaufmännischen Angestellten (PKA) an der Berufsbildenden Schule in Wissen beendet. Im Beisein ihrer Lehrer Bernhard Stadtfeld, Isabel Christmann und Sandra Lucas nahmen sie die Abschlusszeugnisse der BBS und der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz entgegen. Die Klasse, zu der die Schülerinnen

Sandra Weigand (Rathausapotheke in Wilnsdorf), Aylin Rawoe (ABC-Apotheke in Siegen), Daniela Gaa (Neue Apotheke in Hamm), Jennifer Brühl (Raiffeisen-Apotheke in Hamm), Ilona Grunau (Sonnenapotheke in Altenkirchen), Sahar Oppedisano (Amtsapotheke in Bad Marienberg), Julia Müller (Löwenapotheke in Weyerbusch) und Biljana Colic (Stahlbergapotheke in Kreuztal) gehören, erreichte hervorragende Ergebnisse. Drei PKAs konnten ihre Ausbildung sogar mit der Bestnote abschließen. Nach der Ausbildung strebt eine Schülerin ein Pharmaziestudium an, eine andere möchte die Ausbildung zur PTA (Pharmazeutisch-Technische Assistentin) beginnen, alle anderen haben eine Festanstellung gefunden.

 

RZ Kreis Altenkirchen vom Mittwoch, 20. Juli 2016, Seite 15

 

 

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Juli 2016

 

 

Junge Fachleute für die Verwaltung

 

Nach erfolgreichem Prüfungsabschluss nahmen jetzt an der Berufsbildenden Schule Wissen zwölf junge Verwaltungsfachangestellte ihre Zeugnisse der ADD und der BBS in Empfang. In den schriftlichen und praktischen Prüfungen hatten sie zeigen können, dass sie nach der Ausbildung in den Dienststellen, am kommunalen Studieninstitut und an der BBS Wissen, Bürger und Ratsmitglieder auf hohem Niveau beraten können. Die Nachwuchskräfte überzeugten durch hohe Sachkenntnis im Umgang mit dem geltenden Recht sowie durch ihre freundliche Art im Bürgergespräch. Eine Kandidatin erreichte die Höchstpunktzahl in der praktischen Prüfung. Über den erfolgreichen Abschluss freuen sich: Leah Baucke (VG Altenkirchen), Julia Bayer (KV Altenkirchen), Lena Dietrich (VG Herdorf-Daaden), Sabrina Henrichs (VG Hamm), Katharina Hermann (VG Wissen), Salome Hoffmann (VG Wissen), Lena Hombach (VG Betzdorf), Tim Kohlhaas (KV Altenkirchen), Marco Langenbach (VG Kirchen), Vanessa Pletz (VG Hamm), Isabell Schneider (VG Altenkirchen), Paulina Wahnicht (VG Herdorf-Daaden). Das Foto zeigt die Absolventen mit ihren Lehrern Winona Spies, Thorsten Naber, Britta Caro-Longerich und Rainer Schneider

 

RZ Kreis Altenkirchen vom Montag, 18. Juli 2016, Seite 16

 

 

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Die beiden BBS-Schulleiter Reinhold Krämer (links) und Michael Schimmel (rechts) sowie IHK-Regionalgeschäftsführer Oliver Rohrbach übergaben in Wissen die Prüfungszeugnisse. Foto: Hering

Juli 2016

 

 

 

Zeugnisse markieren die Wege künftiger Fachkräfte

Bildung Berufsschulen und IHK gratulieren

 

Nach mehrjähriger Ausbildung haben insgesamt 221 junge Frauen und Männer ihre Prüfungen bestanden. Am Mittwoch erhielten sie in Wissen ihre IHK-Zeugnisse und Berufsschulzeugnisse, die sie an den Berufsbildenden Schulen Betzdorf/Kirchen und Wissen erworben hatten.

Schulleiter Reinhold Krämer gratulierte den Absolventen und betonte den Wert einer fundierten Berufsausbildung. In Zeiten, in denen die Mehrheit eines Jahrgangs ein Studium anstrebe, habe die Wirtschaft erkannt, dass sie auf Fach- und Führungskräfte angewiesen sei. Mit der Ausbildung, so Krämer, hätten die jungen Leute die Basis gelegt: „Nach oben ist für Sie alles möglich.“ Krämer hob die Wertigkeit eines Abschlusses in der Dualen Ausbildung hervor und machte den Absolventen Mut: „Die beruflichen Zukunftschancen sind zurzeit wirklich gut.“

IHK-Regionalgeschäftsführer Oliver Rohrbach dankte den Ausbildungsbetrieben, den Ausbildern, den Berufsschulen mit ihren Lehrkräften und den ehrenamtlichen Prüfern. Auch er gratulierte den jungen Frauen und Männern zu ihrem Erfolg: „Darauf können Sie mächtig stolz sein.“ Zugleich ermunterte er zu dauerhaftem Lernen: „Bleiben Sie wissbegierig. Bilden Sie sich weiter.“

Musikalisch aufgelockert wurde die kleine Feier durch Lieder der Band Paedpur, in der überwiegend Berufsschullehrer zum Instrument greifen. Aus Sicht der Ex-Azubis glänzten die Ansprachen durch ihre Kürze, mit Spannung erwarteter Höhepunkt war ohnehin die Zeugnisübergabe. In insgesamt 23 Berufsgruppen wurden die Zeugnisse ausgegeben – für viele das ersehnte Dokument, welches den Abschluss eines Lebensabschnitts dokumentiert und gleichzeitig wie ein Schlüssel weitere Wege eröffnen kann.

 

RZ Kreis Altenkirchen vom Donnerstag, 14. Juli 2016, Seite 14

 

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Das sind die Abiturienten der Klasse 13 Berufliches Gymnasium Wirtschaft an der BBS Wissen mit Oberstudiendirektor Reinhold Krämer (links) und Studiendirektor Peter Wilking (rechts). Foto: Manfred Kögler

Juli 2016

 

 

 

Gut gebildet und bestens orientiert

Bildung: Abiturfeier des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft an der BBS

 

Angenehm, gut gebildet, beruflich orientiert und bestens gelaunt bezeichnete Oberstudiendirektor Reinhold Krämer die 41 Absolventen des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft an der BBS in Wissen, deren Abiturfeier im festlichen Rahmen über die Bühne des Wissener Kulturwerkes ging. „Wer das Wirtschaftsabitur hat, kann überall jedes Fach studieren“, hatte Studiendirektor Peter Wilking vor der Veranstaltung erklärt. Die Allgemeine Hochschulreife hatten 40 Schüler geschafft, einer hat das Fachabitur. 20 von ihnen werden zeitnah ein Studium aufnehmen, womit die Schule eine sehr gute Quote erreicht, wie Krämer meinte. Sowohl Landrat Michael Lieber als auch Bürgermeister Michael Wagener brachten mit ihren Glückwünschen eine gemeinsame Sorge zu Ausdruck – sie wünschten sich, dass die Abiturienten nach Studium oder Ausbildung heimattreu in der Region bleiben. Beide hatten Buchpreise mitgebracht, mit denen das besondere soziale Engagement der Abiturienten gewürdigt wurde. Sie gingen an Paulina Müller und Dominik Nußbickel. Mit der Durchschnittsnote 1,5 ging der Buchpreis der Bildungsministerin an Janine Bläcker. Der Förderverein der BBS vergab einen Buchpreis an Jonas Hüsch (1,8) und an Charlene Pfeiffer (1,9). Die Stufenband, betreut von Stephan Quast, gestaltete auch diesmal wieder die Abiturfeier musikalisch. In diesem Jahr trat sie in festlicher Abgangsfeierkleidung auf – ein letztes Mal bevor die Band nun auseinanderbricht und Quast neue Musiker rekrutieren muss.

Im Duett gedachten die Stufensprecherinnen Paulina Müller und Etiennette Ortel der gemeinsamen Schul- und Freizeit bei Klassenfahrten. Stufenleiterin Petra Schmidt hielt Rückschau aus schulischer Sicht und blickte dankbar auf drei Jahre zurück, in denen sie die Entwicklung dieser jungen Menschen begleiten durfte. Einem Soloauftritt von Dominik Nußbickel am Piano folgte die feierliche Zeugnisausgabe.

 

RZ Kreis Altenkirchen vom Dienstag, 12. Juli 2016, Seite 22

 

 

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Juli 2016

 

 

 

Abendunterricht erfolgreich beendet

 

Nach zwei Jahren Abendunterricht an der BBS Wissen erhielten Micha Bender, Janine Berk, Michael Bollwerk, Mario Demmin, Tobias Demmin, Lukas Hüsch, Jennifer Kahn, Jessica Käppel, Kathrin Mockenhaupt, Yvonne Reifenrath, Kevin Schäfer, Linda Schlechtriemen, Dennis Schlesinger und Markus Schöneberg jeweils das Abschlusszeugnis der Fachschule Wirtschaft, Fachrichtung Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement, Schwerpunkt Kommunikation und Büromanagement. Sie sind berechtigt, den Titel staatlich geprüfte(r) Betriebsfachwirt(in) zu führen. Lisa Kray, Jasmin Rüttel, Dorian Schumacher und Marielle Wisser erhielten nach vier Jahren Abendunterricht je das Abschlusszeugnis desselben Bildungsganges. Sie erwarben den Titel staatlich geprüfter Betriebswirt. Dieser Abschluss entspricht laut Deutschem Qualifikationsrahmen der Niveaustufe 6 und ist damit äquivalent zum Bachelor-Abschluss. Eine gesonderte Bescheinigung wurde den Absolventen von Schulleiter Reinhold Krämer überreicht. Ebenfalls auf dem Bild zu sehen sind Jacqueline Grün, Jaqueline Schüchen und Thomas Stein, die das erste Jahr des Bildungsgangs erfolgreich abgeschlossen haben.

 

RZ Kreis Altenkirchen vom Dienstag, 5. Juli 2016, Seite 21 (0 Views)

 

 

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Junge Menschen im Berufsvorbereitungsjahr Sprache an der BBS in Wissen. Dort werden ihnen erst einmal die Grundlagen der deutschen Sprache vermittelt. Foto: Beate Christ

Mai 2016

 

 

 

Viel Zeit für Bildung auf der Flucht verloren

Integration: Schulen sorgen sich um junge Migranten


Es sind rund 40 Kinder und Jugendliche, die weniger als zwei Jahre in Deutschland leben und die in der Realschule plus in Altenkirchen erst einmal die deutsche Sprache erlernen müssen. Junge Menschen, die mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen die Schulbank drücken und die sehr unterschiedliche Chancen haben, überhaupt einen Schulabschluss zu erlangen. Es sind Jugendliche, wie die 17-jährige Leila (Namen geändert), die vor zwei Jahren nach Deutschland kam. Hinter ihr lagen zwei Jahre der Flucht, in der sie kaum zu Schule gehen konnte.

Nach zwei Jahren intensivem Sprachunterricht hat sie nun die zehnte Klasse erreicht, einen Abschluss allerdings noch nicht, denn Leila hat viel Zeit verloren. Sie könnte die zehnte Klasse wiederholen, ins Berufsvorbereitungsjahr nach Wissen gehen oder eventuell in die zehnte Klasse des Gymnasiums wechseln. Sie hat also eine Perspektive, wenn auch mit Verspätung. Laut Lehrerin Carolin van Heesen ist Fingerspitzengefühl gefordert, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Anders geht es dem 15-jährigen Mustafa aus Afghanistan. Er kam ohne Schulbildung nach Deutschland, ihm wurde erst einmal das Lesen und Schreiben beigebracht. „Was passiert mit ihm, wenn die Schulpflicht endet?“ fragt sich van Heesen. „Für ihn wird es nicht möglich sein, die ganzen Jahre ohne Schulbildung aufzuholen“, sagt die Pädagogin besorgt. Und Mustafa ist nicht alleine mit seinem Problem.

Es sind bestimmt sieben bis acht Schüler in der achten Klasse, deren Perspektiven ebenfalls sehr eingeschränkt sind. Dabei setzen die Lehrer und zehn Sprachpaten der Schule alles daran, die jungen Leute in den Klassen zu integrieren. Doch ihr größter Gegner bei diesem Vorhaben ist die Zeit. Das Problem setzt sich fort bis in die Berufsschule.

Mehr als 50 Jugendliche zwischen und 15 und 18 Jahren sollen im sogenannten Berufsvorbereitungsjahr Sprache an der Berufsbildenden Schule (BBS) in Wissen auf die Integration in das Schulwesen, die Gesellschaft und die Ausbildung, beziehungsweise den Beruf vorbereitet werden.

Dass aber einem Teil der jungen Leute dafür wichtige Grundlagen fehlen, bereitet auch Schulleiter Reinhold Krämer große Sorgen. Denn es reicht ja nicht alleine aus, die deutsche Sprache zu erlernen. „Die Schul- und Ausbildungssysteme der Herkunftsländer sind teilweise überhaupt nicht mit unserem vergleichbar“, hält Krämer fest. Davon abgesehen, dass manche der Jugendlichen gar keine Schule in ihrer Heimat besuchen konnten.

„Wie wollen wir die jungen Leute ohne Schulabschluss in unser duales Ausbildungssystem bringen?“ In eine Ausbildung zu kommen, sei ja oftmals schon für deutsche Schüler mit dem Abschluss der Berufsreife problematisch. Der Pädagoge sieht darin insgesamt ein gesellschaftliches Problem und die Politik in der Pflicht.

Denn viele Berufsbilder seien anspruchsvoller und von den Zugangsvoraussetzungen immer höher gestellt worden. „Man hat vergessen, einfache Berufe zu schaffen“, hält Krämer fest. Nach dem Berufsvorbereitungsjahr Sprache an der BBS seien die jungen Menschen aus Syrien, Afghanistan und anderen Herkunftsländern nicht automatisch ausbildungsreif. „Das ist schon ein Prozess von vier bis fünf Jahren“, ist sich Krämer sicher. Doch er wird nicht müde, darum zu kämpfen, dass die jungen Leute eine Perspektive erhalten.

So ist er froh, dass fast die Hälfte der Jugendlichen einen Praktikumsplatz hat. „Gottseidank ist die Bereitschaft der Unternehmen sehr groß“. Und auch die Praktikanten erhalten viel Lob. „Sie sind motiviert, wissbegierig und sehr höflich“, so Krämer. Der Wissener Schulleiter sieht seine Aufgabe darin, den Jugendlichen möglichst viel mitzugeben, sei es für eine Zukunft in Deutschland oder für den Wiederaufbau in ihrem Heimatland.

 

 RZ Kreis Altenkirchen vom Montag, 30. Mai 2016, Seite 17 (0 Views)

 

 

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April 2016

 

 

 

Im August startet neue Klasse für Berufskraftfahrer

Lernen: Berufsbildende Schule erweitert Angebot

 

Von unserem Redakteur Elmar Hering

 

Ausdauernde Bemühungen führen zum gewünschten Ergebnis: An der Berufsbildenden Schule (BBS) wird es vom kommenden Schuljahr an erstmals eine Fachklasse für angehende Berufskraftfahrer geben. Motoren dieser Neuerung sind, neben der BBS, vor allem das neue Aus- und Weiterbildungszentrum Verkehr und Logistik in Wissen, das Christliche Jugenddorfwerk und ein lockerer Verbund regionaler Transportunternehmen.

Bislang besuchen die angehenden Berufskraftfahrer aus dem AK-Land zumeist den Unterricht an der Berufsschule in Siegen. Das ist für die jungen Auszubildenden mitunter zeitraubend, und – wegen der Ländergrenze – für das Land Rheinland-Pfalz nicht ganz billig. Die positiven Signale seitens der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion sind daher vernehmlich in Wissen angekommen.

Er sei fest davon überzeugt, dass die neue Fachklasse nach den Sommerferien an den Start gehen werde, blickt Reinhold Krämer, Direktor der BBS Wissen voraus: „Es hängt es nur noch an ein paar Kleinigkeiten. Momentan haben wir bereits 13 Anmeldungen vorliegen, mindestens 16 müssen es sein.“ Diese Differenz sei aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht ungewöhnlich, manche Ausbildungsverträge würden erst in den nächsten Wochen geschlossen.

Die neue Fachklasse soll sich zunächst an angehende Berufskraftfahrer im ersten Ausbildungsjahr wenden. Jahr um Jahr wird dann aufgestockt. Übrigens: Im Berufsschulbereich ist dies nach den Sommerferien die einzige neue Fachklasse an der BBS Wissen.

Das Beispiel zeige, so Schulleiter Krämer, wie wichtig es sei, mit den Arbeitgebern im Gespräch, zudem flexibel und kooperativ zu bleiben. Nur so könne der Bestand von Fachklassen und letztlich der Schulstandort gesichert werden. Mehr noch: Letztlich hänge der gesamte Kreis als Wirtschaftsstandort von der Ausbildungsbereitschaft der Betriebe und von den Angeboten der Berufsbildenden Schulen ab.

Krämer knüpft noch eine weitere Idee an: Eventuell sei es eine Überlegung wert, das neue Berufsbild des Servicefahrers (Stichwort Paketdienste) in diesen schulischen Ausbildungszweig zu integrieren. Es zeige sich, dass auf der Seite der Wirtschaft ein enormer Bedarf nach diesen Fachkräften bestehe, ebenso wie bei den Speditionen nach Berufskraftfahrern.

Generell, so Krämer, sei an der BBS Wissen einiges in Bewegung. „Wir werden auch Klassen verlieren“, prognostiziert der Schulleiter etwa einen Rückgang bei den Höheren Berufsfachschulen. Gründe seien der demografische Wandel und veränderte Bildungsbiografien. Als Indiz für die steigende Abiturquote im Kreis nennt er den Zuwachs an Oberstufen.

 

RZ Kreis Altenkirchen vom Dienstag, 19. April 2016, Seite 14 (0 Views)

 

 

 

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So wie die Fachschulen für Sozialwesen einen guten Zulauf haben, so waren beim „Markt der Berufsausbildung“ auch die Infostände der sozialpädagogischen Einrichtungen sehr gefragt. Foto: Hering

Februar 2016

 

 

 

 

Sprungbrett zur Lehrstelle wird immer bunter

Schule: Guter Zuspruch bei fünftem Marktplatz der Berufsausbildung

 

Von unserem Redakteur Elmar Hering

 

Ganz allmählich bekommt die Abom, die kreisweite Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse, Konkurrenz: Noch größer als im Vorjahr präsentierte sich der „Marktplatz der Berufsausbildung“ an der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen. Rund 30 regionale Aussteller aus Industrie, Handel, Verwaltung und Dienstleistung machten bei der fünften Veranstaltung dieser Art mit, annähernd doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Erstmals präsentierten sich auch sozialpädagogische Einrichtungen, neben der Lebenshilfe vor allem die Kindertagesstätten aus den VGs Altenkirchen und Wissen.

Wie in den Vorjahren wurde der Marktplatz organisiert von den Referendaren der BBS, heuer vier an der Zahl. Vorzügliche Unterstützung erhielten die angehenden Berufsschullehrer von den 24 Schülern der Berufsfachschule 2 (BF2WV15). In Arbeitsgruppen und bei einem Projekttag hatten sie den „Marktplatz“ vorbereitet und zum Beispiel alle Vollzeitschüler der BBS dazu eingeladen.

Schulleiter Reinhold Krämer machte in seiner Begrüßung den Stellenwert deutlich: „Dieser Marktplatz ist eine Notwendigkeit, da Fachkräfte nicht einfach vom Himmel fallen.“ Zwar sei zuletzt ein leichter Rückgang bei den Ausbildungszahlen festzustellen und zunehmend würden Betriebe über mangelhaft qualifizierte Bewerber klagen, doch genau deswegen biete ein solcher Tag gute Chancen. Als Lösungswege nannte er das persönliche Kennenlernen und die Möglichkeit, Praktika zu vereinbaren.

Dass das Rennen um die Ausbildungsverträge 2016 (und 2017) noch nicht abgeschlossen ist, zeigte sich deutlich am großen Interesse auf Arbeitgeberseite. Aufgrund der guten Erfahrungen in den Vorjahren hatten viele erneut zugesagt. Nicht nur Unternehmen und Institutionen aus dem AK-Land präsentierten sich, sondern auch Einzelne von außerhalb. Firmenvertreter, teils selbst Azubis, sprachen die Schüler an, informierten, machten Mut, wo noch keine Berufsentscheidung gefallen ist. Andererseits zeigten nicht wenige Gespräche, dass sich manche Jugendliche bereits sehr eng auf eine berufliche Laufbahn festgelegt haben.

Christoph Fischer, Prokurist der Wissener Spedition Brucherseifer, unterstrich: „Die Präsenz auf solch einer Messe ist wichtig.“ Zwar bahne sich durch kurze Kontakte auf dem BBS-Flur kaum der direkte Weg in ein Ausbildungsverhältnis an, dennoch sei es wichtig, sich auf diese Weise ins Bewusstsein der jungen Leute zu bringen. Fischer nahm dies zum Anlass, um über einen gehörigen Wandel zu grübeln: „Im Vergleich zu früher ist es schon erstaunlich, wie sehr die Ausbildungsbetriebe heute den Jugendlichen hinterherrennen müssen.“

Einen kompakten Überblick über das, „was die Wirtschaft von den Schulabgängern erwartet“, gab IHK-Regionalgeschäftsführer Oliver Rohrbach. In mehreren Vorträgen vermittelte er den Schülern, dass es nicht nur auf gute Schulnoten und Computerkenntnisse ankommt, sondern nicht minder auf persönliche und soziale Kompetenzen, von A wie Ausdauer bis Z wie Zuverlässigkeit, von Teamfähigkeit bis Toleranz.

 

RZ Kreis Altenkirchen vom Mittwoch, 3. Februar 2016, Seite 24 (0 Views)

 

 

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Januar 2016

 

 

Von der Berufsfachschule zur Studienrätin

Nicole Krämer erfüllte sich ihren Kindheitstraum

 

Schon als Kind wollte ich Lehrerin werden. Eine Zeit lang sah es so aus, als würde sich dieser Traum nicht erfüllen, doch die Berufsbildende Schule Wissen hat es möglich gemacht.

 

Schulischer Werdegang

Nach dem Besuch der Orientierungsstufe in Altenkirchen wurde mir aufgrund meiner damaligen Schüchternheit eine Empfehlung für die Hauptschule ausgesprochen. Also besuchte ich für drei Jahre die Hauptschule in Altenkirchen. Während dieser Zeit verabschiedete ich mich von meinem frühen Berufswunsch und orientierte mich neu, da es zu dieser Zeit undenkbar war, das Abitur zu absolvieren. Für mein nächstes Ziel (eine Ausbildung in einem Büro oder einer Kanzlei zu beginnen) war es erforderlich, den Sekundarabschluss I zu erreichen. Nach eingehender Beratung mit meinen Eltern entschied ich mich für eine Anmeldung in der Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Wirtschaft in Wissen. In der Berufsbildenden Schule Wissen fühlte ich mich wohl. Hier konnte ich einen großen Teil meiner Schüchternheit ablegen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich einige Jahre später wieder hier zur Schule gehen würde – denn ich hatte ja damals das Ziel, den Sekundarabschluss I zu erlangen.

Nachdem ich die zweijährige Berufsfachschule Wirtschaft erfolgreich abgeschlossen hatte, bewarb ich mich unter anderem in einer Kanzlei, in der ich meine dreijährige Ausbildung durchlaufen durfte. Während dieser Ausbildung wurde mir klar, dass dieser Berufszweig nicht zu meiner Persönlichkeit passte und dass ich das Fach Englisch sehr vermisste. Dies nahm ich zum Anlass, mich über weitere Bildungsgänge zu informieren. So meldete ich mich zum zweiten Mal an der BBS Wissen an. Hier hatte ich mich schließlich schon einmal wohl gefühlt.

Diesmal wollte ich die Höhere Berufsfachschule Fremdsprachen besuchen, um staatlich geprüfte Fremdsprachenassistentin zu werden. Als mich die Zusage für einen Platz in der „HBF 2002“ erreichte, war ich froh, die BBS Wissen erneut besuchen zu dürfen. In den zwei Jahren in der Höheren Berufsfachschule konnte ich mich deutlich weiterentwickeln und meine sprachlichen Fähigkeiten erweitern. Zwei Jahre nach der Anmeldung in der HBF durfte ich mich dann „staatlich geprüfte Fremdsprachenassistentin“ nennen.

Während meiner schulischen Laufbahn in der Höheren Berufsfachschule hörte ich von weiteren Bildungsgängen, die in der Berufsbildenden Schule Wissen angeboten wurden. Sehr interessiert war ich an der Berufsoberschule, die 2004 erstmalig in der aktuell bestehenden Form eingerichtet wurde. Die Berufsoberschule I (kurz BOS I) führt zur Fachhochschulreife. Anschließend besteht die Möglichkeit, die Berufsoberschule II (BOS II) zu besuchen, um die fachgebundene, oder mit der Fremdsprache Französisch, die allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Mein Traum Lehrerin zu werden rückte für mich zum ersten Mal wieder in greifbare Nähe.

So meldete ich mich zunächst für die BOS I an und nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Schulform absolvierte ich die allgemeine Hochschulreife in der Berufsoberschule II. Auch in diesen zwei Jahren konnte ich sowohl mein kognitiven Fähigkeiten als auch meine persönlichen Kompetenzen weiterentwickeln.

 

Studium und Referendariat

Nun fühlte ich mich – dank der BBS Wissen – in der Lage, ein Studium aufzunehmen. An der Universität Siegen studierte ich schließlich Englisch und Wirtschaft für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Die schulische Ausbildung an der BBS Wissen kam mir dabei zugute, da ich durch diese in der Lage war selbstständig zu arbeiten und zu lernen. Mir waren durch meine schulische Ausbildung viele Lerntechniken bekannt. Zum Wintersemester 2012/13 verließ ich die Universität Siegen mit dem ersten Staatsexamen und im Frühjahr 2013 begann ich mein Referendariat – natürlich an der BBS Wissen. Nachdem ich das Referendariat im Herbst 2014 erfolgreich beendet hatte, wurde ich als Studienrätin übernommen.

Guten Gewissens kann ich die BBS Wissen jedem empfehlen, der sich (schwerpunktmäßig im Bereich Wirtschaft) weiterbilden und weiterentwickeln möchte.

 

(Nicole Krämer)

 

 

RZ Kreis Altenkirchen vom Samstag, 30. Januar 2016, Seite 95 (0 Views)

 

 

 

 

 

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Januar 2016

 

 

Betriebsbesichtigung bei Rasselstein

 

Die HBFO 15B der BBS Wissen erhielt bei einer Betriebsbesichtigung der Firma ThyssenKrupp Rasselstein in Andernach Einblicke in die betriebliche Praxis eines der größten Industrieunternehmen im nördlichen Rheinland-Pfalz

 

Am Montag, 7. Dezember 2015, machten sich die 28 Schülerinnen und Schüler der HBFO 15B mit ihren beiden Lehrern Thomas Becker und Thomas Renji früh morgens auf, um die Firma ThyssenKrupp Rasselstein zu besuchen. Ziel des Ausflugs war es, die Theorie der vergangenen BWL-Stunden in der Praxis zu erleben und Einblicke in den Produktionsablauf am weltweit größten Standort für Verpackungsstahl zu erhalten. Nachdem die Gruppe das beeindruckende Betriebsgelände gegen 9.15 Uhr erreicht hatte, wurde sie von zwei freundlichen Mitarbeitern und einer Auszubildenden herzlich begrüßt.

Carolin Wehner, verantwortlich für die Organisation der Ausbildung bei Rasselstein, stellte den Schülerinnen und Schülern zunächst die imposanten Fakten über das Unternehmen vor. Sichtlich beeindruckt von den gewaltigen Dimensionen (am Standort Andernach stellen 2400 Mitarbeiter jährlich circa 1,5 Millionen Tonnen Verpackungsstahl für 400 Kunden aus 80 Ländern her), folgte ein reger Austausch über die Aufbau- und Ablauforganisation, Unternehmensziele und die Bedeutung ökologischer Verantwortung für Rasselstein, wodurch Verbindungen zum Unterricht der vergangenen Wochen hergestellt werden konnten. Da ein Großteil der Klasse eine kaufmännische Ausbildung anstrebt, war es den Schülerinnen und Schülern ein großes Anliegen, über das Thema Ausbildung und Bewerbung ins Gespräch zu kommen. Frau Wehner zeigte sich sehr auskunftsfreudig und erklärte, dass neben guten Zeugnisnoten vor allem niedrige Fehlzeiten, ein lückenloser Lebenslauf und Hobbys, die ein soziales Engagement bekräftigen, eine bedeutende Rolle bei der Vergabe der circa 60 Ausbildungsstellen haben. Hierbei machte Frau Wehner auch deutlich, dass die Bewerberzahlen für einen gewerblich-technischen Ausbildungsberuf wesentlich niedriger sind als im kaufmännischen Bereich und sich Schülerinnen und Schüler, die nicht die besten Noten vorweisen können, überlegen sollten, eine Ausbildung in diesen Fachrichtungen aufzunehmen, gerade auch deshalb, da diese in Zukunft sehr nachgefragt werden, sodass sich hier gute Zukunftsperspektiven zeigen.

Ab 10.30 Uhr erfolgte eine zweistündige Besichtigung der Betriebsstätten, bei der die Schülergruppe interessante Einblicke in den Produktionsablauf erhielt und den Weg vom warm gewalzten Stahlband zum Weißblech hautnah verfolgen konnte.

Um 12.30 wurde die Schulklasse noch zu einem Mittagessen eingeladen, sodass Lehrer und Schüler gestärkt in die Abschlussrunde gehen konnten und von ihren neu gewonnenen Eindrücken berichten konnten. Alle Schülerinnen und Schüler zeigten sich von dem Besuch begeistert und bedankten sich für die intensiven Einblicke, die die Firma ThyssenKrupp Rasselstein gewährleistete.

Gegen 15.30 Uhr erreichte die Gruppe mit einem Rucksack voller gewinnbringender Erfahrungen wieder Wissen. Einig war man sich, dass dies nicht die letzte Betriebsbesichtigung sein sollte und man diese praxisnahen Erlebnisse gerne wiederholen möchte.

 

RZ Kreis Altenkirchen vom Freitag, 22. Januar 2016, Seite 41 (0 Views)

 

 

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Ulrich Brucherseifer stellte die jungen Azubis vor, die derzeit an der Verbundausbildung für Berufskraftfahrer teilnehmen. Foto: pr

 

 

Dezember 2015

 

 

Neues Ausbildungskonzept für Berufskraftfahrer

 

Über das innovative Konzept der Verbundausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/in hat kürzlich die IHK-Regionalgeschäftsstelle Altenkirchen zusammen mit der Brucherseifer Transport + Logistik GmbH und dem AWZ Verkehr & Logistik des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands (CJD) e. V. informiert.

 

Im Aus- und Weiterbildungszentrum (AWZ) für Verkehr & Logistik erhielten Unternehmen aus der Speditions- und Abfallwirtschaftsbranche einen umfassenden Einblick, was das neue Ausbildungskonzept beinhaltet. "Mit der Verbundausbildung haben Westerwälder Unternehmen die Chance, die Auszubildenden auf den spannenden Beruf des Berufskraftfahrers optimal vorzubereiten", sagte Oliver Rohrbach, Geschäftsführer der IHK-Regionalgeschäftsstelle Altenkirchen.

Zur Verbundausbildung gaben bereits zwei der insgesamt acht Auszubildenden des Unternehmens Brucherseifer Transport + Logistik GmbH Einblicke in ihren Alltag. Denn sie absolvieren seit August die Verbundausbildung des AWZ Wissen. Neu an der Verbundausbildung zum Berufskraftfahrer ist, dass beispielsweise schon 17 Jahre alte Bewerber berücksichtigt werden können. Grund dafür ist, dass Unternehmen häufig Schwierigkeiten haben, junge Menschen adäquat auszubilden, wenn diese noch keinen Führerschein C/CE erworben haben. Auch die beschleunigte Grundqualifikation, die Fort- und Weiterbildungsmodule laut Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz und die Gabelstaplerfahrerausbildung wurden ebenfalls detailliert erläutert.

„Gerade die Idee der Verbundausbildung für Berufskraftfahrer muss auf ein reges Interesse seitens der Unternehmen stoßen, denn es ist schwierig, hier ausreichend Nachwuchs zu gewinnen und es herrscht schon jetzt eine ziemliche Knappheit an Berufskraftfahrern“, erläuterte Christoph Fischer, Prokurist der Brucherseifer Transport + Logistik GmbH.

Jürgen Neifer, Ausbilder im AWZ des CJD NRW Süd: „Auch der begleitende Stütz- und Förderunterricht sowie die sozialpädagogische Betreuung im Rahmen der Verbundausbildung sorgen dafür, dass auch leistungsschwächere Bewerber und Bewerberinnen mehr in den Fokus genommen werden können und eine Chance erhalten“. Michael Weißenfels, CJD, regte an, wie Flüchtlinge für eine Ausbildung oder Qualifizierung für Berufskraftfahrer gewonnen werden können. Denn die Branche der Speditions- und Abfallwirtschaft sei gerne bereit, Perspektiven zu eröffnen, sofern Unterstützung im Rahmen von Sprachunterricht und Begleitung während der Ausbildung geboten würden.

Wie eine entsprechende Fachklasse für Berufskraftfahrer an der BBS Wissen aufgestellt werden kann und was dafür notwendig ist, erläuterte Christoph Theis, Klassenleiter und Oberstudienrat an der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen. Denn ein weiteres Ziel aller der am Projekt beteiligten ist die Gründung einer Fachklasse an der BBS Wissen und Betzdorf für Berufskraftfahrer. Mindestens 15 Auszubildende seien benötigt, damit die zuständige Schulaufsichtsbehörde grünes Licht gibt. 

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 17.12.2015

 

 

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Foto: Schule

 

 

November 2015

 

 

Studienfahrt in die Toskana

 

Das italienische Bildungssystem und die Kultur der Toskana mit ihren besonderen Orten stand im Mittelpunkt der Studienreise der Schülerinnen und Schüler der BBS Wissen.

 

45 Lernende, die an der Berufsbildenden Schule Wissen zum Sozialassistenten bzw. Erzieher ausgebildet werden, befanden sich kürzlich auf einer einwöchigen Studienreise in der Toskana. Diese Studienreisen sind im Konzept der entsprechenden Fachschulen fest verankert, um den Blick der Auszubildenden „über den Tellerrand" hinaus zu schärfen, das heißt dass ein Einblick in das italienische Bildungssystem ebenso auf dem Programm stand wie vielfältige kulturelle Angebote. 

So besuchten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel die „Bilingual School of Lucca", eine Schule, in der Kinder vom 3. bis zum 11. Lebensjahr zweisprachig „unterrichtet" werden, und zwar sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache. Die Schule fördert die Schüler ganzheitlich. Naturerleben, Partizipation, musikalische Frühförderung, „literarische" Bildung über die gut ausgestattete Bibliothek sind nur einige Bestandteile des beeindruckenden Konzepts der Schule. Die künftigen Erzieher/innen der Berufsbildenden Schule Wissen waren hier gefordert, ihre Englischkenntnisse bei dem Rundgang und der Hospitation in der bilingualen Schule unter Beweis zu stellen. Sie meisterten dies sehr gut und nahmen vielfältige Eindrücke zur Weiterentwicklung ihres persönlichen Handlungskonzepts mit nach Wissen. 

Natürlich durften hier ein Rundgang über die Stadtmauer Luccas und das Bummeln durch den Geburtsort Puccinis nicht fehlen. Weiterhin stand ein Tagesausflug nach Florenz auf dem Programm. Die Auszubildenden nahmen an einer Stadtführung teil, in deren Rahmen sie einen Eindruck von dieser geschichtsträchtigen Stadt bekamen und die Möglichkeit zum Besuch der Uffizien, der größten Kunstsammlung der Welt, hatten. Selbstverständlich sollte man bei einem Toskanabesuch auch den schiefen Turm von Pisa und die Stadt selbst gesehen haben, was ebenfalls auf dem Programm stand. Wenn es in der Zeit des Aufenthalts in der Toskana auch nicht ganz so sonnig war, so waren die Schüler und die begleitenden Lehrerinnen sich darüber einig, dass diese Studienreise ein voller Erfolg war.

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 21.11.2015

 

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MdL Dr. Peter Enders flankiert von Schülern des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft: Nic Gehrig (links) und Erwin Kari (rechts). Foto: Schule

  

November 2015

 

 

Aktuelle Politik stand im Fokus

 

Schülerinnen und Schüler der BBS Wissen diskutierten über aktuelle Politik mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders. Der 9. November ist in Rheinland-Pfalz dafür vorgesehen. Oberstudiendirektor Reinhold Krämer begrüßte den Landtagsabgeordneten.

 

Anlässlich des Besuchstages rheinland-pfälzischer Landtagsabgeordneter an Schulen stellte sich in diesem Jahr der Abgeordnete Dr. Peter Enders (CDU) den Fragen der Lernenden an der Berufsbildenden Schule Wissen.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft haben die Gelegenheit wahrgenommen, insbesondere die aktuelle Flüchtlingssituation mit einem Volksvertreter zu erörtern. In einem intensiven Meinungsaustausch ging Dr. Enders offen und verständlich, mit sehr guten Beispielen aus seiner langjährigen Erfahrung als Politiker, auf die Fragen der Jugendlichen ein. Dabei verdeutlichte er den Schülern auch mögliche Hintergründe und Konsequenzen der Flüchtlingsproblematik sowie notwendige Voraussetzungen einer gelingenden Integration der in Deutschland Schutz suchenden Menschen, vor allem aus dem syrischen Krisengebiet.

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 11.11.2015

 

 

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Die Altenpflegehelfer mit ihrer Klassenlehrerin Manuela Kollmann. Foto: BBS

 

 

August 2015

 

 

Eine neue Generation von Pflegekräften für die Region.

 

In Deutschland herrscht ein gravierender Mangel an Altenpflegern. Keine Überraschung also, dass alle Absolventen der Fachschule Altenpflege an der BBS WISSEN bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben. Im Rahmen einer Abschlussfeier nahmen sie nun ihre Zeugnisse entgegen.

 

 

19 Altenpflegefachkräfte und 13 Altenpflegehelfer haben ihr Examen an der Berufsbildenden Schule Wissen erfolgreich abgelegt und konnten jetzt im Rahmen der Abschlussfeier ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. Um der Zeugnisübergabe einen festlichen Rahmen zu geben, hatten die Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres unter dem Motto „Germanys next Top-Pfleger“ zu einem festlich-fröhlichen Sektempfang eingeladen.

 

Eine anspruchsvolle Ausbildung liegt hinter den frisch examinierten Pflegekräften. Alle haben viel Zeit und Kraft investiert, um sich die vielfältigen praktischen und theoretischen Lerninhalte zu erschließen, die eine Pflegekraft braucht, um alte Menschen ihren Bedürfnissen entsprechend pflegen zu können. Mit den Absolventen der Fachschule freuen sich natürlich auch ihre Lehrer und Kollegen in den Ausbildungsbetrieben über den erfolgreichen Abschluss einer anspruchsvollen Ausbildung.

 

Alle Absolventen der Fachschule Altenpflege an der BBS WISSEN sind am Arbeitsmarkt heiß begehrt und haben bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Damit ist ihre berufliche Zukunft gesichert und viele werden ihre Ausbildung als Sprungbrett für ihre berufliche Weiterentwicklung nutzen. Ein Großteil der Altenpflegehelferinnen und -helfer wird ihren erfolgreichen Abschluss nach der einjährigen Ausbildung gleich nutzen und in die verkürzte Ausbildung zur Pflegefachkraft einsteigen.

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 01.08.2015

 

 

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Von links: Uwe Bronnert, Gerhard Frömberg, Ursula Schörfke, Waltraud Wiekenberg, Reiner Schneider, Bernhard Stadtfeld und Schulleiter Reinhold Krämer. Foto: Schule

 

Juli 2015

 

 

BBS WISSEN verabschiedete Pädagogen.

 

 

Im Rahmen der letzten Dienstbesprechung des abgelaufenen Schuljahres verabschiedete das Kollegium der Berufsbildenden Schule Wissen mit viel Applaus gleich sechs allseits beliebte Lehrkräfte, Uwe Bronnert, Gerhard Frömberg, Reiner Schneider, Uschi Schörfke, Bernhard Stadtfeld und Waltraud Wiekenberg, in den wohlverdienten Ruhestand.

 

Schulleiter Reinhold Krämer erinnerte in einem kurzweiligen Rückblick an die unterschiedlichen Werdegänge der sechs Pädagogen und würdigte deren Engagement für die gesamte Schulgemeinschaft.

 

Oberstudienrat Uwe Bronnert, geboren in Gelsenkirchen, absolvierte von 1974-1977 das Studium der Betriebswirtschaft für die Sekundarstufe II. Das sich daran anschließende Referendariat schloss er mit dem Zweiten Staatsexamen für Betriebswirtschaftslehre und Sozialkunde ab. Als Autor der Schulchronik wird er dem Kollegium in besonderer Erinnerung bleiben. 2015 feierte Bronnert sein 35jähriges Dienstjubiläum.

 

Oberstudienrat und Diplom-Handelslehrer Gerhard Frömberg, geboren in Schweinfurt, studierte nach absolvierter Ausbildung zum Bankkaufmann von 1971-1974 Betriebswirtschaftslehre. 1982 legte er sein Zweites Staatsexamen für die Unterrichtsfächer Betriebswirtschaftslehre und Datenverarbeitung ab. Frömberg engagierte sich besonders für den Austausch mit der polnischen Partnerschule in Krapkowice. Im Jahre seiner Ruhestandsversetzung feierte er sein 34jähriges Dienstjubiläum.

 

Ursula Schörfke, geboren in Altenkirchen, absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung als Krankenpflegerin, die sie 1979 mit dem Examen abschloss. Ab 1993 unterrichtete sie an der BBS WISSEN, seit 1996 als Lehrerin für Fachpraxis und ab 2012 als Fachlehrerin mit beratenden Aufgaben. Ihr Engagement galt stets der Verbesserung der Praxisbetreuung in der Altenpflege.

 

Studiendirektor und Diplom-Handelslehrer Bernhard Stadtfeld, geboren in Neuwied, absolvierte das Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, das er 1978 mit dem Ersten und 1980 mit dem Zweiten Staatsexamen abschloss. Seit 1985 war Stadtfeld als Studiendirektor für den Bereich der EDV-Administration zuständig. Zudem engagierte er sich im Prüfungsausschuss der Landesapothekenkammer. 2015 feierte Stadtfeld sein 39jähriges Dienstjubiläum.

 

Studiendirektor Reiner Schneider, geboren in Langenbach, studierte Volkswirtschaftslehre und Sozialkunde. Sein Studium schloss er 1980 mit dem Ersten und 1982 mit dem Zweiten Staatsexamen ab. Seit 1988 Studiendirektor, leitete er ab 1993 die wirtschaftliche Abteilung an der BBS WISSEN und war 29 Jahre Mitglied des Prüfungsausschusses für die Verwaltungsfachangestellten. Auch ihm lag die Partnerschaft mit der polnischen Austauschschule besonders am Herzen. 2015 feierte er sein 36jähriges Dienstjubiläum.

 

Waltraud Wiekenberg, geboren in Geseke/Soest, schloss ihr Sport- und Französischstudium der Sekundarstufe I 1976 mit dem Ersten und 1978 mit dem Zweiten Staatsexamen ab. Daran anschließend erwarb sie eine weitere Qualifikation für Bürowirtschaft/Kurzschrift. Nach erfolgreicher Prüfung unterrichtete sie in der Sekundarstufe II an der BBS WISSEN, seit 1983 als Lehrerin für Fachpraxis, Bürowirtschaft. 2015 feierte Wiekenberg ihr 34jähriges Dienstjubiläum.

 

Bereits zuvor hatten sich die angehenden Pensionäre mit einer besonderen Abschiedsfeier im Hofcafé Hagdorn, an der nahezu das gesamte Kollegium der BBS WISSEN teilgenommen hatte, verabschiedet. In vielen Beiträgen von Lehrkräften und Fachkonferenzen wurde das Wirken der angehenden Pensionäre auf zum Teil humoristische Art gewürdigt. Die Pensionäre und alle Mitstreiter der Schulgemeinschaft blickten mit vielen gemeinsamen Erinnerungen auf die Zeit an der Schule zurück.

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 27.07.2015

 

 

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Eine Gruppe Erstklässler bei der Besichtigung des Textilpflegebereichs der BBS Wissen. Fotos: Schule

 

Juli 2015

 

 

Kooperationen und ein gutes Miteinander der Wissener Schulen hat Tradition. Jetzt besuchten die Erstklässler der Franziskus-Grundschule die "Großen" in der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen. Sie schauten dort in den Unterricht hinein und hatten viel Spaß.

 

 

Auf Einladung der Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Sozialassistenz (HBFS 14A) besuchten jetzt 40 Jungen und Mädchen der Klassen 1 b und 1d der Franziskus-Grundschule Wissen in Begleitung ihrer Lehrerinnen die Berufsbildende Schule Wissen.

 

Dort verbrachten sie einen spannenden und lehrreichen Tag. In Zusammenarbeit mit ihren Lehrerinnen Sonja Becker und Beata Hüner-Schuhknecht gestalteten die Schüler der Höheren Berufsfachschule im Rahmen eines Projekts zu den Themen „Sommer“ und „Obst und Gemüse“ einen abwechslungsreichen Vormittag für die Grundschüler. Nach einem musikalischen Willkommensgruß nahmen die Kinder in Kleingruppen neugierig und voller Begeisterung an den für sie vorbereiteten Aktivitäten teil.

 

Spielerische und kreative Aufgaben warteten auf sie. So hatten die Schüler der HBFS 14A ein Ernährungsspiel, einen Bewegungsparcours sowie kreative Bastelangebote vorbereitet, um die Förderung des Bewusstseins für gesunde Ernährung zu fördern. Die kleinen Gäste der Franziskus-Grundschule stärkten sich mit selbst gemachten Obstspießen und Gemüse-Snacks. Ein gemeinsamer Rundgang durch die Berufsbildende Schule schloss den erlebnisreichen Besuch ab. Zum Dank für einen gelungenen Unterrichtsvormittag der besonderen Art sangen die Erstklässler noch ein schönes Abschiedslied.

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 23.07.2015

 

 

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Die Schüler der Klasse BGYW 13-12 wurden mit den Abiturzeugnissen aus dem Beruflichen Gymnasium Wirtschaft der BBS Wissen entlassen. Foto: Manfred Kögler

 

Juli 2015

 

 

Festlicher Empfang und Zeugnisausgabe

 

32 Schüler verlassen Berufliches Gymnasium

 

 

Ein festlicher Empfang mit anschließender Abiturfeier und Zeugnisausgabe war für 32 Schüler des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft der BBS Wissen im Kulturwerk hergerichtet. Schulleiter Reinhold Krämer begrüßte die Abiturienten mit ihren Eltern und zahlreiche Ehrengäste. Es war zum dritten Mal, dass die BBS Wissen Schüler mit dem Zeugnis der Hochschulreife entlässt, die mit konkreter beruflicher Orientierung den Weg in ein Studium aufnehmen. Das gilt zunächst für 22 der an diesem Tag entlassenen Abiturienten. Krämer wünschte allen Glück und Gottes Segen auf dem Weg in die Zukunft.

 

In einer engagierten Rede verabschiedete Jahrgangsstufenleiterin Annette Schimmel ihre Zöglinge. Sie hatte in Vertretung von Studiendirektor Peter Wilking die Abiturprüfungen organisiert. Für die Klasse BGYW 13-12 fanden die Stufensprecherinnen Lucia Favaretto und Celine Schäfer dankende Worte an die Schule und ihre Lehrkräfte. Landrat Michael Lieber erinnerte die zukünftigen Studenten daran, nach ihrem Studium den Kreis Altenkirchen nicht zu vergessen und für ihre berufliche Laufbahn in den Heimatkreis zurückzukehren. Mit einem Buchpreis zeichnete er Lucia Favaretto für ihr Engagement in der Stufenklasse aus. Einen Buchpreis gab es auch für den besten Schüler, Simon Gerhard Paul, der mit der Gesamtnote 1,3 das beste Zeugnis entgegennehmen durfte. Der Beigeordnete Klaus Eiteneuer überreichte diesen Buchpreis im Namen des Bürgermeisters der Stadt und Verbandsgemeinde.

 

Musikalisch umrahmt wurden die Wortbeiträge von der Schulband Legendary Underground unter der Leitung von Musiklehrer Stephan Quast. Der Name der Gruppe war so taufrisch wie die Tinte auf den Zeugnissen der Abiturienten, die mit Glückwünschen und guten Ratschlägen verabschiedet wurden.

 

 

RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Montag, 13. Juli 2015, Seite 14

 

 

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Das Zeugnis der Fachhochschulreife (Duale Berufsoberschule)erhielten Kristin Cremer, Marie-Therese Wagner, Ksenia Kirs, Anja Zomack von Klassenlehrerin Studienrätin Julia Leidig (von links). Fotos: Schule

 

Juli 2015

 

 

Erfolgreiche duale Schulabschlüsse an der BBS WISSEN

 

Die Berufsbildende Schule Wissen mit der Fachschule Wirtschaft bietet unterschiedliche Bildungsabschlüsse, die in Vollzeit aber auch in Abendunterricht erworben werden können. Erfolgreiche junge Absolventinnen und Absolventen bekamen jetzt ihre Zeugnisse.

 

 

An der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen erhielten jetzt zwölf Schülerinnen und Schüler das Abschlusszeugnis der Fachschule Wirtschaft, Fachrichtung Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement, Schwerpunkt Kommunikation und Büromanagement.

 

Neben ihrem Beruf haben die Absolventen Anastasia Rein, Christian Kern, Sebastian Schmalzbauer, Dominik Schmidt, Diana Schlappa und Tina Dietrich nach zwei Jahren Abendunterricht nun mit Erfolg ihren Bildungsgangabschluss gemeistert und den Titel „Staatlich geprüfte/r Betriebsfachwirt/in“ erworben.

 

Miriam Meurer, Manoah Doleschal, Katrin Schumann, Tobias Runkel, Alexander Harder und Mona Wassermann haben nach vier Jahren Abendunterricht neben der Fachhochschulreife den Titel „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in“ erworben. Dieser Abschluss entspricht laut EQR/DQR (Europäischer bzw. Deutscher Qualifikationsrahmen) der Niveaustufe sechs und ist damit äquivalent zum Bachelorabschluss. Studiendirektor Bernhard Stadtfeld überreichte im Namen der Schulleitung den stolzen Absolventen ihre Zeugnisse.

 

Auch die Duale Berufsoberschule entließ jetzt fünf erfolgreiche Absolventinnen: Kristin Cremer, Marie-Therese Wagner, Ksenia Kirs, Anja Zomack und Charlene Wetzig erhielten nun nach zwei Jahren Abendunterricht, den sie zusätzlich zu ihrem Beruf besuchten, aus den Händen ihrer Klassenlehrerin Studienrätin Julia Leidig das Zeugnis der Fachhochschulreife.

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 02.07.2015

 

 

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Der neue Vorstand, von rechts: Peter Wilking, Katharina Aulmann, Detlef Vollborth, Andreas Conrad, Dr. Thomas Stahl, nicht auf dem Foto: Volker Stausberg. Foto BBS

 

März 2015

 

 

Der Förderverein der Berufsbildenden Schule Wissen wählte im Rahmen der Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Der Gründungsvorsitzende Heinz-Georg Roezel wurde verabschiedet, neuer Vorsitzender ist Detlef Vollborth.

 

 

Im 21. Jahr des Bestehens des Fördervereins der Berufsbildenden Schule Wissen wählte die Mitgliederversammlung im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand.

 

Zufrieden blickten Mitglieder und Vorstand auf die zurückliegenden Jahre des Engagements für die Schulgemeinschaft der BBS WISSEN. Vieles konnte durch die Arbeit des Fördervereins bisher erreicht werden, neue Ideen sollen realisiert werden. So umfasst die Unterstützung des Fördervereins die Schwerpunkte: Schülerförderung, Schulveranstaltungen, Schulausstattung und Völkerverständigung.

 

Anlässlich der Jahreshauptversammlung, die im Forstlichen Bildungszentrum Hachenburg stattfand, wurde der Gründungsvorsitzende Heinz-Georg Roezel verabschiedet.

 

Gewählt wurden:

Vorsitzender Detlef Vollborth,

stellvertretender Vorsitzender Peter Wilking,

Schatzmeister Andreas Conrad,

Schriftführer Dr. Thomas Stahl,

Beisitzer Volker Stausberg,

Beisitzerin Katharina Aulmann.

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 25.03.2015

 

 

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März 2015

 

 

Die BBS Wissen vermittelt bald auch Führungskompetenz

Fachschule Sozialwesen plant neuen Bildungsgang

 

 

Chance für Erzieher und Altenpfleger, die sich für Leitungsaufgaben qualifizieren möchten: Ab dem Schuljahr 2016/2017 will die Berufsbildende Schule (BBS) Wissen erstmals den Bildungsgang „Organisation und Führung“ in ihrer Fachschule Sozialwesen anbieten. Gedacht ist an einen berufsbegleitenden Teilzeitunterricht.

 

„Der Bedarf ist da“, sagt Annette Seifner, zweite stellvertretende Schulleiterin der BBS Wissen, „einzelne Träger haben entsprechende Anfragen an uns herangetragen.“ Zielgruppe sind Mitarbeiter in Kitas, Altenpflegeheimen, Kinder- und Jugendheimen sowie in Heimen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Wer dort auf die mittlere Führungsebene strebt, findet derzeit im Kreis Altenkirchen kein adäquates Weiterbildungsangebot und muss sich in Richtung BBS Westerburg oder nach Koblenz orientieren. Diese Lücke will die BBS Wissen schließen, zumal es laut Statistik im Kreis rund 120 Kitas und 50 Altenheime gibt und auch Fachkräfte aus dem nahen Nordrhein-Westfalen angesprochen werden.

 

In der Praxis soll der neue Bildungsgang zwei Jahre dauern, unterrichtet wird zweimal pro Woche abends. Annette Seifner ist optimistisch, dass es gelingen wird, zum Start des Schulversuchs eine etwa 20-köpfige Klasse zu bilden. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Berufsausbildung als Erzieher oder Altenpfleger sowie eine mindestens zweijährige einschlägige Berufserfahrung. Außerdem müssen die Bewerber aktuell in diesem Berufsfeld beschäftigt sein.

 

Die BBS Wissen sieht diese Initiative auch als Antwort auf den hohen Fachkräftebedarf. Dahinter verbirgt sich nicht zuletzt ein pragmatischer Anreiz: Wer den zweijährigen Bildungsgang erfolgreich absolviert (Fachwirt), erhält automatisch den Praxisanleiterschein (in Rheinland-Pfalz Pflicht in jeder Kita). Bislang bedarf es eigens dafür einer umfangreichen, einjährigen Fortbildung.

 

Zwei Vorteile sprechen für den Plan der BBS Wissen: Erstens sind die räumlichen und personellen Ressourcen vorhanden, zweitens lässt sich aufgrund der kaufmännischen Ausrichtung der Schule abteilungsübergreifend arbeiten.

 

 

Westerwälder Zeitung vom Freitag, 6. März 2015, Seite 22

 

 

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Februar 2015

 

 

Guter Zuspruch bei erneutem Marktplatz der Berufsausbildung

Beruf BBS bringt Schüler und Unternehmen zusammen

 

 

Der Informationsaustausch floss beim „Marktplatz der Berufsausbildung“ in der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen in beide Richtungen. Ziel war es, speziell im Hinblick auf die Einstellungstermine 2015 und 2016, persönliche Kontakte herzustellen zwischen Jugendlichen, die eine Lehrstelle suchen, und regionalen Betrieben, die ausbilden möchten.

 

Einerseits hatten die Schüler der BBS Gelegenheit, ihre Schulform mit den entsprechenden Schwerpunkten und Erwartungen darzustellen. Andererseits konnten auch die teilnehmenden Unternehmen – es waren mehr als je zuvor – ihre Ausbildungschancen präsentieren.

 

Oberstudiendirektor Reinhold Krämer, Leiter der BBS, eröffnete die von den Referendaren Winona Spies und Christian Lück in Zusammenarbeit mit Schülern organisierte Berufsmesse. Aussteller aus der heimischen Wirtschaft, der Verwaltung und der Industrie hatten ihre Stände in der Aula der BBS aufgebaut. Für die Schüler jener Klassen, die vor dem Berufseinstieg stehen, war sicher interessant, dass an vielen Ständen neben den Repräsentanten der Firmen auch Auszubildende vor Ort waren und so ein echter Erfahrungsaustausch von Gleichaltrigen stattfinden konnte.

 

Die Palette der Aussteller reichte von der Kreisverwaltung Altenkirchen und dem Finanzamt über die Techniker Krankenkasse in Siegen und die Industrie- und Handelskammer bis zu Großmärkten wie Rewe und Toom in Wissen. Weitere Unternehmen, die diese Plattform gerne nutzten, waren zum Beispiel die Firma Kleusberg, sie bildet unter anderem Industrie- und IT-Kaufleute aus, und die Spedition Brucherseifer mit ihren attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten in der Logistikbranche. Umlagert waren außerdem die Infostände von Beyer-Mietservice aus Roth und der Firma Federal-Mogul Sealing Systems aus Herdorf. In der Summe zeigten die insgesamt 15 Ausstellern den Schülern, dass es in der Region ein breites Spektrum an guten Chancen für die berufliche Zukunft gibt.

 

 

RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 12. Februar 2015, Seite 15

 

 

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Januar 2015

 

 

Jugend gibt der Region gute und schlechte Noten

Analyse Leader-Workshop in der BBS Wissen sammelte Stimmen

 

 

Leben im ländlichen Raum hat Vor- und Nachteile, von dörflicher Gemeinschaft bis zu mangelhaften Nahverkehrsverbindungen. Das sagen junge Menschen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren. Bei einem Workshop in der Berufsbildenden Schule (BBS) in Wissen zum aktuellen Leader-Prozess bekundete die Mehrheit ihre Verbundenheit zum Westerwald.

 

Anregungen, Fragen, Kritik, Vorschläge und Wünsche der Jugendlichen und Heranwachsenden sollen in die Lokale Entwicklungsstrategie einfließen, die ein Hauptbestandteil des Konzeptantrages für das Leader-Projekt Naturraum Sieg/Oberer Westerwald ist (sechs Verbandsgemeinden aus dem Kreis bewerben sich gemeinsam um EU-Fördermittel in Höhe von 1,7 Millionen Euro für Projektideen aus der Region).

 

Die bisherigen vier Workshops in Hamm, Wissen, Daaden und Kirchen verzeichneten zwar mit mehr als 180 Teilnehmern einen sehr guten Zuspruch, was allerdings auffallend fehlte, war die Stimme der Jugend. Um diesem Manko zu begegnen, vereinbarten Berno Neuhoff und Lars Kober von der Kreisverwaltung sowie BBS-Schulleiter Reinhold Krämer kurzerhand diesen Workshop mit rund 35 Schülern. Vonseiten der BBS nahmen junge Frauen und Männer der Berufsoberschule 1 und eine Klasse Industriekaufleute teil, hinzu kamen einige wenige Gymnasiasten aus Betzdorf. Laut Neuhoff war die Wahl auf die BBS Wissen gefallen, weil dort Schüler aus dem gesamten Kreisgebiet versammelt sind.

 

Als externer Moderator motivierte Christoph Dickmanns (Projektbüro CDI) die Schüler zu einer meinungsfreudigen Diskussion. Gleichwohl erlaubte die Doppelstunde nur einen straffen Abriss der Themenblocks Freizeit, Schule, Berufsausbildung, Leben auf dem Land, Partizipation und Zukunft.

 

Viele ihrer Kritikpunkte und Ideen notierten die jungen Leute auf Kärtchen, die Christoph Dickmanns in die Auswertung einfließen lassen wird. Häufig genannt wurden Missstände in der Mobilität und fehlende Freizeitmöglichkeiten (zum Beispiel attraktive Cafés und Treffpunkte). Naheliegend ist da der Wunsch, an Wochenenden die Freizeit in Städten wie Köln zu verbringen, allerdings setze der Öffentliche Nahverkehr Grenzen, hieß es. Interessant war, dass viele der Berufsschüler in der Region ihren Wunschberuf gefunden haben. Und das, wie Schulleiter Krämer sagt, obwohl der Kreis Altenkirchen in der Relation der Einwohnerzahl zu der Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze landesweit sehr schlecht dasteht (was die hohe Zahl der Pendler erklärt).

 

Unüberhörbar war bei vielen der Schüler die Tendenz, lieber in eine größere Stadt zu ziehen, wo man sich unter anderem mehr Freizeitmöglichkeiten und bessere Karrierechancen verspricht. Allerdings schränkten mehrere von ihnen ein, sie könnten sich vorstellen, nach dieser Phase (Studium, berufliche Orientierung) womöglich wieder in den Westerwald zurückzukommen. Als Argumente wurden etwa Arbeitsplätze in mittelständischen Betrieben und kinderfreundliche Umgebung genannt. Gerade Letzterem stimmten viele der Berufsschüler zu, etwa zwei Drittel teilten diese Ansicht. Eine Schülerin fügte als weitere Komponente hinzu: „Hier fühlt man sich sicher.“

 

Der Workshop zeigte aber auch, dass nur wenige der jungen Leute genügend Eigeninitiative entwickeln und die Region aktiv für sich entdecken oder sie gar mitgestalten, zum Beispiel in Vereinen. Vielleicht drückt sich darin das Gefühl aus, sowieso nicht gefragt zu werden, wenn es um das eigene Lebensumfeld geht. In diesem Sinne hat der Leader-Workshop in der BBS Wissen nicht nur ein Fenster, sondern eine große Tür weit aufgestoßen. Der konstruktive Austausch belegte, dass es sich hier nicht um eine Alibiveranstaltung handelte. Gerne machte Neuhoff die Schüler auf die Internetseite www.leader-sieg-ww.de aufmerksam.

 

 

RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Samstag, 31. Januar 2015, Seite 11

 

 

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Januar 2015

 

 

Schüler auf Gastbesuch in Polen

Lebendige Partnerschaft der BBS Wissen mit der Partnerschule in Krapkowice

 

 

 

Eine sechstägige Studienreise führte 14 Schüler der Höheren Berufsfachschule, Schwerpunkt Officemanagement, und ihre Lehrer Dagmar Spörhase und Gerhard Frömberg, nach Krakau und Krapkowice, der polnischen Partnergemeinde der Stadt Wissen.

 

Die Schülerkontakte, bei einem Besuch der polnischen Schüler im Mai 2014 in Wissen geknüpft, konnten ausgebaut werden und Kultur, Wirtschaft und Geschichte Polens erfahren werden. Nicht zuletzt stand die Vertiefung der 14-jährigen intensiven Schulbeziehungen im Mittelpunkt.

 

Doch der Reihe nach. In einer Stadtführung konnte die wunderschöne Stadt Krakau mit den weltberühmten Tuchhallen und dem Wawel, Sitz der ehemaligen Könige, besichtigt werden. Gemeinsam mit polnischen Schülern und Lehrern wurde das Salzbergwerk Wieliczka, eine in Salz verzauberte Welt, bestaunt. Der beeindruckendste Moment im Salzbergwerk war das Betreten der größten unterirdischen Kapelle der Welt.

 

Am nächsten Tag wurden die deutschen Schüler von der Direktorin Barbara Kos herzlich begrüßt. Danach interviewten sich die deutschen und polnischen Schüler in gemischten Gruppen gegenseitig zu Lieblingsmusik, Sport und Hobbys und vielem mehr. Die Verständigung konnte in englischer, deutscher oder polnischer Sprache ablaufen. Einzelne Gruppen stellten ihre Ergebnisse unter viel Beifall dem Plenum vor.

 

Für den Nachmittag war eine Betriebsbesichtigung des Unternehmens Multiserwis in Krapkowice geplant. Multiserwis gehört zum deutschen Konzern der Berger & Bilfinger AG. Die Geschäftsführerin erläuterte in einem Vortrag die Geschäftsfelder des Unternehmens. Das Unternehmen ist in der Dämmtechnik und im Tunnelbau weltweit aktiv. An die Präsentation schloss sich eine Besichtigung der Produktionsstätte an.

 

Der nächste Tag begann mit einer Führung durch die Partnerschule. Polnische Schüler gaben den deutschen Schülern einen Einblick in das polnische Schulleben. Danach lernten die Schüler in deutsch-polnischen Gruppen die Stadt Krapkowice bei einer Fotosafari kennen. Bei der Präsentation der Bilder konnte herzhaft gelacht und viel Beifall gespendet werden, da die Gruppen die Aufgaben unterschiedlich kreativ gelöst haben. Nachmittags besuchte die Gruppe gemeinsam die Stadt Oppeln. Es wurde das Stadtzentrum besichtigt und anschließend das schlesische Museum besucht. Abends stand ein gemeinsamer Bowlingabend auf dem Programm. Dann der Abschied. Viele Geschenke und Grüße nach Wissen wurden mit auf die Heimreise gegeben. Die Schüler und die begleitenden Lehrer waren von der Gastfreundschaft und der Herzlichkeit der polnischen Gastgeber tief beeindruckt. Es wurden viele E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Adressen unter den polnischen und deutschen Schülern ausgetauscht.

 

 

RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Freitag, 9. Januar 2015, Seite 45

 

 

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Besuch des Salzbergwerkes polnischer und deutscher Schüler in Wieliczka. Foto: BBS Wissen

 

Dezember 2014

 

 

Studienreise der BBS WISSEN zur Partnerschule in Krapkowice

 

 

Eine sechstägige Studienreise führte 14 Schüler der Höheren Berufsfachschule, Schwerpunkt Office-Management, und ihre Lehrer Dagmar Spörhase und Gerhard Frömberg, nach Krakau und Krapkowice, der polnischen Partnergemeinde der Stadt Wissen. Die Schülerkontakte, bei einem Besuch der polnischen Schüler im Mai 2014 in Wissen geknüpft, konnten ausgebaut werden und Kultur, Wirtschaft und Geschichte Polens erfahren werden. Nicht zuletzt stand die Vertiefung der 14-jährigen intensiven Schulbeziehungen im Mittelpunkt.

 

 

In einer Stadtführung konnte die wunderschöne Stadt Krakau mit den weltberühmten Tuchhallen und dem Wawel, Sitz der ehemaligen Könige, besichtigt werden. Gemeinsam mit polnischen Schülern und Lehrern wurde das Salzbergwerk Wieliczka, eine in Salz verzauberte Welt, bestaunt. Der beeindruckendste Moment im Salzbergwerk war das Betreten der größten unterirdischen Kapelle der Welt. Am nächsten Tag wurden die deutschen Schüler von der Direktorin Barbara Kos herzlich begrüßt.

 

Danach interviewten sich die deutschen und polnischen Schüler in gemischten Gruppen zu Lieblingsmusik, Sport und Hobbies usw. gegenseitig. Die Verständigung konnte in englischer, deutscher oder polnischer Sprache ablaufen. Einzelne Gruppen stellten ihre Ergebnisse unter viel Beifall dem Plenum vor. Für den Nachmittag war eine Betriebsbesichtigung des Unternehmens Multiserwis in Krapkowice geplant. Die Multiserwis GmbH gehört zum deutschen Konzern der Berger & Bilfinger AG. Die Geschäftsführerin erläuterte in einem Vortrag die Geschäftsfelder des Unternehmens.

 

Das Unternehmen ist in der Dämmtechnik und im Tunnelbau weltweit aktiv. An die Präsentation schloss sich eine Besichtigung der Produktionsstätte an. Der nächste Tag begann mit einer Führung durch die Partnerschule. Polnische Schüler gaben den deutschen Schülern einen Einblick in das polnische Schulleben. Danach lernten die Schüler in deutsch-polnischen Gruppen die Stadt Krapkowice bei einer Fotosafari kennen. Bei der Präsentation der Bilder konnte herzhaft gelacht und viel Beifall gespendet werden, da die Gruppen die Aufgaben unterschiedlich kreativ gelöst haben. Nachmittags besuchte die Gruppe gemeinsam die Stadt Oppeln. Es wurde das Stadtzentrum besichtigt und anschließend das schlesische Museum besucht.

 

Abends stand ein gemeinsamer Bowlingabend auf dem Programm. Dann der Abschied. Viele Geschenke und Grüße nach Wissen wurden mit auf die Heimreise gegeben. Die Schüler und die begleitenden Lehrer waren von der Gastfreundschaft und der Herzlichkeit der polnischen Gastgeber tief beeindruckt. Es wurden viele E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Adressen unter den polnischen und deutschen Schülern ausgetauscht.

 

 

Quelle: www-kurier.de; Nachricht vom 15.12.2014

 

 

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Praxisbezogen lernen konnten Auszubildende beim Fachgeschäft "Mode.Werk" in Wissen. Foto: Schule

 

November 2014

 

 

Erst Theorie, dann Praxis

 

 

Auszubildende im Einzelhandel an der Berufsbildenden Schule Wissen entwarfen erst Konzepte für die Warenpräsentation eines Geschäftes, dann ging es an die praktische Umsetzung. Im Wissener Fachgeschäft "Mode.Werk", von Iris Bähner wurde ein Schaufenster gestaltet.

 

 

Schülerinnen und Schüler der Berufsschulklasse BSEK14 (Einzelhandelskaufleute und Verkäufer im ersten Ausbildungsjahr) an der Berufsbildenden Schule Wissen hatten die Gelegenheit, eines der Schaufenster des Modegeschäftes „Mode.Werk“ in Wissen von Iris Bähner neu zu gestalten.

 

Zustande kam die Kooperation zwischen der BBS WISSEN und dem "Mode.Werk" durch ein Projekt im Lernfeld 4: „Waren präsentieren“, Lernbereich „die Außengestaltung des Ladens“. In dem Projekt ging es darum, ein Konzept für eine Schaufenstergestaltung zu entwerfen, das, so der Wunsch von Bähner, zur Jahreszeit passend und individuell auf das Fachgeschäft zugeschnitten war.

Die Schüler konnten, unter Beachtung dieser Prämissen, ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Angespornt wurde die Gruppe durch den Gedanken, dass sie, falls ihr Konzept der Kooperationspartnerin zusagte, das Schaufenster neu gestalten durften.

Nach einigen Stunden, in denen Ideen ausgetauscht, Konzepte entworfen und schließlich Zeichnungen angefertigt wurden, entschied sich Bähner für ein Konzept, das jetzt von den Gewinnern im Schaufenster umgesetzt wurde. Die neue Gestaltung wird für die nächsten drei Wochen im Schaufenster des "Mode.Werks" zu sehen sein.

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 30.11.2014

 

 

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Die Bildungsfahrt ans Meer brachte neue Eindrücke. Foto: Schule

 

Oktober 2014

 

 

Bildungsfahrt brachte neue Eindrücke

 

 

Eine lehrreiche Bildungsfahrt der Fachschule für Altenpflege an der BBS WISSEN führte nach Egmond an Zee in den Niederlanden. Sie Auszubildenden lernte das niederländische System der Altenpflege kennen.

 

 

Unter dem Motto „Bildung am Meer erweitert den Horizont“ unternahmen jetzt 16 Oberstufenschüler und -schülerinnen der Fachschule für Altenpflege (FSA 12) an der Berufsbildenden Schule Wissen in Begleitung ihrer Fachlehrerinnen Uschi Schörfke und Ulla Heling eine Studienfahrt nach Egmond an Zee in den Niederlanden, um mehr über ihren Beruf zu erfahren und ihren geistigen Horizont zu erweitern.

 

Die Auszubildenden haben dort nicht nur ihre eigene Gesundheit durch frische Luft, Radtouren oder Spaziergänge am Meer gefördert, sondern auch viel Wissenswertes über die Altenpflege in den Niederlanden kennengelernt.

 

Angesichts des vorherrschenden Mangels an gut ausgebildetem Pflegepersonal in Deutschland waren die Schüler besonders überrascht von der Tatsache, dass in den Niederlanden zwei Pflegekräfte etwa drei Heimbewohner betreuen. Auch sind die deutsche und niederländische Altenpflegeausbildung recht unterschiedlich. Im Gegensatz zum deutschen Zweistufensystem „Altenpflegehelfer und examinierte Altenpflegefachkräfte“ gibt es in den Niederlanden keine spezielle Altenpflegeausbildung, sondern eine Berufsstruktur mit mehreren Pflegeberufen, deren Kompetenzen in fünf Niveaus eingeteilt sind (Versorgungshilfen, Versorgende, Versorgende in der Gesundheitsfürsorge, Krankenschwester/-pfleger, Krankenschwester/-pfleger mit Zusatzqualifikationen).

 

Auf dem Kulturprogramm der Studienfahrt stand auch die Besichtigung der Städte Castricum, Alkmaar, Haarlem und Amsterdam.

Am Ende der fünftägigen Studienfahrt waren sich alle Schüler/innen einig, dass sich die neu gewonnenen Eindrücke gewinnbringend auf den Schulunterricht auswirken werden. Zudem hat die Studienfahrt dazu beigetragen, die Motivation der Auszubildenden zu steigern, durch eine erfolgreiche Ausbildung dem Pflegefachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken.

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 26.10.2014

 

 

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Juli 2014

 

 

Rudi Brenner jetzt im Ruhestand

 

 

Im Rahmen der letzten Dienstbesprechung des Schuljahres verabschiedete das Kollegium der Berufsbildenden Schule Wissen Oberstudienrat Rudi Brenner nach 36-jähriger Lehrtätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand.

Oberstudiendirektor Reinhold Krämer würdigte in seiner Laudatio besonders dessen Engagement, beispielsweise die langjährige Tätigkeit im örtlichen Personalrat, und die pädagogische Prinzipientreue.

 

Brenner, der aus Kirchen stammt, legte nach dem Studium 1977 das Erste Staatsexamen für das Lehramt in den Unterrichtsfächern Mathematik und Physik ab. Nachdem er an der BBS Wissen erfolgreich sein Referendariat absolvierte, erhielt er dort 1979 eine Planstelle und unterrichtete seitdem Mathematik und Physik in unterschiedlichen Schulformen der BBS. Im Jahre 2001 feierte Oberstudienrat Rudi Brenner sein 25jähriges Dienstjubiläum.

 

Für den neuen Lebensabschnitt wünschte die Lehrerschaft ihrem geschätzten Kollegen alles Gute.

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 30.07.2014

 

 

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Juli 2014

 

 

Die erste Etappe im Erwerbsleben ist erfolgreich vollendet

 

Geschafft! Für fast 240 junge Frauen und Männer aus dem ganzen Kreisgebiet besiegelte gestern die Zeugnisübergabe das Ende ihrer Berufsausbildung. Ein Großteil von ihnen wollte es nicht versäumen, dieses Etappenziel mit einem Gruppenfoto zu dokumentieren. Im Rahmen der Zeugnisübergabe in der Berufsbildenden Schule Wissen gesellten sich kurz die Schulleiter der BBS Wissen und der BBS Betzdorf-Kirchen, Reinhold Krämer und Michael Schimmel, sowie IHK-Regionalgeschäftsführer Oliver Rohrbach von der IHK-Geschäftsstelle Altenkirchen hinzu.

 

Nach erfolgreichem Abschluss können die Absolventen nun auf ihre zwei-, drei- oder dreieinhalbjährige Lehrzeit in einem nichthandwerklichen Ausbildungsberuf zurückblicken. Insgesamt 26 Berufsfelder listet die IHK für diesen Prüfungsjahrgang auf, am stärksten vertreten waren Einzelhandelskaufleute, Verkäufer und Bürokaufleute. Alle dürfen nun als Fachkräfte auf gute Erwerbschancen im Kreis Altenkirchen hoffen. Foto: Hering

 

            

 

 

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 24. Juli 2014, Seite 11

 

 

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Juli 2014

 

 

 

Abiturienten paukten für ihr Ziel

 

 

Lange Unterrichtsstunden, intensives Schulbankdrücken und wochenlanges Pauken für die Abiturprüfungen – endlich sind diese Zeiten vorbei, und Erleichterung sowie Freude über die Vollendung eines weiteren Lebensabschnittes ist eingekehrt. 34 junge Frauen und Männer haben bei der Abschlussfeier des Bildungsgangs „Berufliches Gymnasium Wirtschaft“ der Berufsbildenden Schule Wissen im Kulturwerk ihre Abiturzeugnisse erhalten.

 

Es ist bereits der zweite Jahrgang an dieser Schule, der die Allgemeine Hochschulreife erlangt. Verglichen mit dem vorherigen Jahrgang gibt es mehr Schüler, die einen Studienabschluss als ihr nächstes Ziel sehen. „20 Schüler, also mehr als die Hälfte, werden ein Studium aufnehmen“, sagt Oberstudiendirektor Reinhold Krämer. Unter dem Motto „Abinanzkrise – nach 13 Jahren kam das Wirtschaftswunder“ haben die Schüler nach jahrelang sinkenden Kursen den Bullen an den Hörnern gepackt und für einen Wirtschaftsumschwung gesorgt. Verdient und mit Erfolg haben sie ihre Schullaufbahn beendet. Dass sie nun ihr Zeugnis in den Händen halten, haben sie laut Krämer auch ihren Lehrern zu verdanken.

 

„Wir förderten die Schüler bestmöglich in ihrer Entwicklung“, betont der Oberstudiendirektor. Er fügt hinzu: „Das Kollegium hatte Empathie und Geduld mit jedem einzelnen – auch in schwierigeren Phasen.“ Vom anfänglichen „Minimalprinzip“, dass laut Carina Schneider am Anfang der Oberstufenzeit an den Tag gelegt wurde, konnten sich alle Schüler abwenden. Die Stufensprecherin spricht in ihrer Abiturrede für alle: „Gerade zum Ende hin hat jeder realisiert, dass möglichst viele MSS-Punkte für einen guten Abschluss gesammelt werden müssen. Die Tiefen konnten wir gemeinsam überwinden“, meint die Abiturientin.

 

Zwei Personen konnten sich bei ihrer Abschlussnote über eine Eins vor dem Komma freuen: Johannes Weitz aus Eitorf ist mit einem Durchschnitt von 1,8 Stufenbester und erhält einen Buchpreis vom Ministerium. Carina Schneider aus Wissen schließt die Schule mit einem Durchschnitt von 1,9 ab und bekommt einen Buchpreis von Landrat Michael Lieber überreicht. Leslie Schönenbach aus Selbach erhält Anerkennung für ihre Arbeit als Stufensprecherin und freute sich über einen Buchpreis von Friedhelm Steiger, dem Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Wissen. Dr. Beate Otto, die neben Claudia Collé als Stufenleiterin fungierte, erinnerte ihre Zöglinge daran, dass sie sich im anstehenden Lebensabschnitt auf einige Veränderungen gefasst machen müssen: „Mit dem behüteten Wohnen ist es für viele von euch nun endgültig vorbei – Hotel Mama hat ausgedient.“ Musikalisch untermalt wurde der Abend von der Band „Made to Measure“ mit aktuellen Liedern aus den Charts.

 

            

 

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Montag, 14. Juli 2014, Seite 20

 

 

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Juli 2014

 

 

 

Zeugnis ist äquivalent zum Bachelorabschluss

 

 

Nach zwei Jahren Abendunterricht in der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen erhielten Olga Sokolov, Nicole Scholz, Julian Mewis und Marc Templin jetzt das Abschlusszeugnis der Fachschule Wirtschaft, Fachrichtung Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement, Schwerpunkt Kommunikation und Büromanagement. Sie sind berechtigt, den Titel „Staatlich geprüfter Betriebsfachwirt“ zu führen.

 

Daniel Hoffmann erhielt nach vier Jahren Abendunterricht das Abschlusszeugnis desselben Bildungsganges, allerdings hat er den Titel „Staatlich geprüfter Betriebswirt“ erworben. Dieser Abschluss entspricht laut DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen) der Niveaustufe sechs und ist damit äquivalent zum Bachelorabschluss. Eine gesonderte Bescheinigung hierzu wurde Daniel Hoffmann von Studiendirektor Bernhard Stadtfeld im Namen der BBS-Schulleitung erstmalig überreicht.

 

                

 

 

Olga Sokolov (von links), Nicole Scholz, Daniel Hoffmann, Julian Mewis und Marc Templin haben den Abschluss geschafft.

 

 

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 10. Juli 2014, Seite 23

 

 

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Juni 2014

 

 

 

Schüler der BBS Wissen besuchten die Bankenmetropole Frankfurt

 

 

 

Praxisorientierten Unterricht erlebten angehende Bankkaufleute der Berufsbildenden Schule Wissen auf einer dreitägigen Studienfahrt nach Frankfurt mit ihren Lehrern Annabelle Kruse-von Waldthausen und Gerhard Frömberg. Am ersten Tag stand der Besuch der Deutschen Bundesbank auf dem Programm. Ein Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Die Geldpolitik des Eurosystems – Strategie, Instrumente, aktuelle Entwicklung“ fand das Interesse der Schüler. Danach wurde das Geldmuseum interaktiv erobert.

 

Der nächste Tag stand im Zeichen der Börse. In einem aufschlussreichen Referat wurde die Börse, insbesondere das Handelssystem Xetra erläutert. Danach lohnte ein Blick auf den Saal des Frankfurter Parketthandels. Ein kultureller Stadtgang durfte nicht fehlen. Hauptanziehungspunkte waren der Dom, die Paulskirche und das Goethehaus. Zufällig konnte eine meditative Soundinstallation des Schweizer Künstlers Daniele Buetti in der Frankfurter Schirn Kunsthalle erlebt werden. Am letzten Tag wurde die Hauptversammlung der Deutschen Bank besucht. Hier konnten die Schüler an der wichtigsten Versammlung einer Kapitalgesellschaft teilnehmen.

 

 

          

 

 

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Freitag, 13. Juni 2014, Seite 45

 

 

 

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Mai 2014

 

 

 

Schüler des Berufsvorbereitungsjahres der BBS Wissen erlebten spannende und lehrreiche Klassenfahrt

 

 

 

Gemeinsam etwas erleben und vielfältig dabei lernen, das war das Ziel der dreitägigen Klassenfahrt der Klasse BVJ 14 E der Berufsbildenden Schule Wissen.

 

Die Fahrt führte in das hübsche Städtchen Diez an der Lahn und dort in die Grafenschloss-Jugendherberge. Das historische Gemäuer des alten Grafenschlosses bot ein reizvolles Ambiente für das Dreitagesprogramm der Klasse. Die neun Schüler und Schülerinnen hatten mit ihrer Klassenlehrerin Anne-Rose Weller und der Schulsozialarbeiterin Barbara Manderscheid spannende und interessante Aktivitäten geplant. „Wir haben am ersten Tag eine Lama-Wanderung gemacht, das fand ich am besten“ berichtet ein Schüler. Es war für alle eine neue Erfahrung, das eigenwillige, scheue Andentier gemeinsam mit einem Partner oder einer Partnerin spazieren zu führen. Anschließend wurden bei strahlendem Sonnenschein im Hof der Lamafarm Armbänder oder andere Schmuckteile aus der weichen Wolle der Lamas gefilzt.

 

Am nächsten Morgen ging es zum Schloss Oranienstein. Das prächtige Schloss aus dem 17. Jahrhundert war eines der Stammschlösser des niederländischen Königshauses und gehört heute der Bundeswehr. Bei der sehr kurzweiligen Führung erfuhren die Schüler und Schülerinnen die wechselhafte Geschichte des Schlosses und konnten sich lebhaft in alte Zeiten hineinversetzen. Nach einem Film und einer Diskussion zum aktuellen Thema Cybermobbing ging es am Nachmittag in den Diezer Hain. Bei einem Waldspaziergang beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen in kleinen Gruppen mit Natur und Umweltschutz und hatten an den Spiel- und Sportgeräten enorm viel Spaß. Zum Abendessen wurde im Burghof gegrillt, was alle begeisterte. Überhaupt war das Essen genauso ein Highlight wie die spezielle Atmosphäre der Burg: „Das Essen war richtig lecker“ und „Die Übernachtung in dem alten Grafenschloss war etwas Besonderes“ waren die einhelligen Einschätzungen aller. „Die Klassenfahrt war sehr schön, wir hatten alle sehr viel Spaß zusammen gehabt“ fasste eine Schülerin zusammen. Daher haben sich die Schüler und Schülerinnen mit einer Ansichtskarte bei der Firma bedankt, die diese Fahrt ermöglicht hat: Statt Weihnachtspräsente zu verteilen hat die Firma Beyer-Mietservice KG aus Roth-Heckenhof für diese besondere Klasse des Berufsvorbereitungsjahres einen an-sehnlichen Betrag gespendet und damit nicht nur Spaß und schöne Erlebnisse ermöglicht, sondern auch drei Tage spannenden, sozialen Lernens.

 

          

 

 

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Freitag, 30. Mai 2014, Seite 47

 

 

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Mai 2014

 

 

 

 

45 Jahre BBS WISSEN gefeiert

 

 

Anlässlich des 45jährigen Bestehens des Schulstandortes in der Hachenburger Straße feierte die Schulgemeinschaft der Berufsbildenden Schule Wissen dieses Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür.


Im Rahmen eines Empfangs, an dem neben Lehrern und Schülern der polnischen Partnerschule „Oppelner Piasten“ aus Krapkowice auch Abgeordnete des Landtags (Dr. Peter Enders, Thorsten Wehner und Michael Wäschenbach), Vertreter des Kreises Altenkirchen, Landrat Michael Lieber sowie Wissens Bürgermeister Michael Wagener teilnahmen, ließ Oberstudiendirektor Reinhold Krämer in seiner Begrüßungsrede 45 Jahre Schulgeschichte Revue passieren.

 

Seit der Errichtung der Schule am jetzigen Standort im Jahre 1969 ist die BBS WISSEN ständig gewachsen, neue Schulformen kamen hinzu. So wurden in den zurückliegenden viereinhalb Jahrzehnten 27 neue Bildungsgänge eingerichtet. 2014 werden in der BBS WISSEN ca. 1700 Schülerinnen und Schüler in Teilzeit- und Vollzeitschulformen von nahezu 100 Lehrkräften unterrichtet. Fast ein Drittel (200) aller im Kreis Altenkirchen erworbenen Studienberechtigungen werden in der BBS WISSEN erlangt.

Zahlreiche Sanierungen, Erweiterungen und Ausgestaltungen trugen dazu bei, dass die BBS WISSEN heute gebäudetechnisch auf dem modernsten Stand ist: Vor kurzem erhielt sie denn auch die beste Bewertung von allen Schulen im Kreis Altenkirchen. Schulleiter Reinhold Krämer dankte allen, die zur erfolgreichen Entwicklung der BBS WISSEN beigetragen haben und beitragen. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern stellt sich ein entschlossenes, kompetentes und motiviertes Lehrerkollegium gut gerüstet auch den zukünftigen Herausforderungen.


Angesichts der vielen guten Eindrücke stellte Landrat Michael Lieber fest: „An der BBS WISSEN fühlt man sich wohl.“ Das bestätigten auch der ehemalige Schulleiter der BBS WISSEN und einer der Väter der deutsch-polnischen Schulpartnerschaft, Dr. Roland Dosch, und Lehrerin Dominika Ochlast, die Grußworte der Schulleiterin der polnischen Partnerschule überbrachte.

Feierlich umrahmt wurde der offizielle Teil des Empfangs von Musikbeiträgen eines Schülerchores der polnischen Partnerschule und der Lehrer-Schüler-Band PädPur. Zum Gelingen des Tags der offenen Tür trugen zahlreiche fleißige Hände bei. Oberstudiendirektor Krämer dankte dem Organisationsteam, vor allem aber den vielen Schülerinnen und Schülern, die während der Projektwoche zahlreiche kreative Ideen umsetzten, so dass am Tag der offenen Tür nahezu 50 Projekte präsentiert werden konnten, wovon sich zahlreiche Besucher und Schülergruppen in der BBS WISSEN überzeugten.

Reizvolle Arbeiten aus den Werkstätten Holz, Metall und Textiles Gestalten gab es ebenso zu bestaunen wie interessante Schüler-Filmproduktionen, musikalische Vorführungen, Quizspiele zur Allgemeinbildung, Attraktionen in der Sporthalle und vieles andere mehr. Beeindruckt zeigten sich Landrat Michael Lieber und Bürgermeister Michael Wagener bei einem Rundgang durch die Schule von der Vielzahl unterschiedlichster Präsentationen. Beide nahmen sich für Gespräche mit Schülern viel Zeit. Neben der Vorstellung der Unterrichtsarbeit, der verschiedenen Schulformen und Ausbildungsberufe stand Kreatives ebenso auf dem Programm wie die Möglichkeit der aktiven Beteiligung für alle Besucher. Für das leibliche wohl der Gäste war ebenfalls bestens gesorgt. Kuchen, Gebäck und andere Leckereien hatten die Schüler eigens zum Tag der offenen Tür hergestellt.

 

                               

 

Anfertigung der Schachfiguren für das Schachbrett auf dem Schulhof durch die Klasse BF1HO 13, eine tolle Arbeit.

 

 

                               

 

Schulleiter Reinhold Krämer (2. von rechts) begrüßte die Ehrengäste auf dem Schulhof und zeigte auch das neue Schachspiel.

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 22.05.2014

 

 

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Mai 2014

 

 

 

Kooperationsvereinbarung Schule und Wirtschaft geschlossen

 

 

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde eine neue Kooperationsvereinbarung mit der Kreissparkasse Altenkirchen und der Kleusberg GmbH & Co.KG, Wissen für das Berufliche Gymnasium Wirtschaft an der BBS Wissen unterzeichnet. Ziel ist eine praxisorientierte Ausbildung der Abiturienten und die Sicherung der Fachkräfte in der Region.

 

 

Am Dienstag, 29. April fand in der BBS Wissen eine Kick-Off-Veranstaltung zum Kooperationsprojekt der Kreissparkasse Altenkirchen und der Kleusberg GmbH & Co.KG mit Vertretern beider Firmen und der BBS, im Bereich des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft, statt.

Mit einem Zitat von Goethe begrüßte Schulleiter Reinhold Krämer die Gäste. „Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun“. Krämer freute sich auch vier ehemalige Schüler der BBS Wissen begrüßen zu dürfen, Dr. Andreas Reingen, Sebastian Boketta, Torsten Höfer und Ingo Etzbach.

 

 

Dieser Vertrag sei eine wichtige Orientierung für Schule und Wirtschaft. Er dankte allen Projektverantwortlichen, besonders Wilking, Boketta und Etzbach für die Kontakte und für ihr Engagement in dieser Kooperationsvereinbarung
Die Rede von Krämer endete mit einem weiteren Zitat von Goethe: „Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat“.

Peter Wilking gab den Anwesenden einen Überblick über das Berufsbildende Schulsystem und seiner Komplexität. Unter dem Dach der BBS sei neben der Berufsschule eine ganze Reihe von Schulformen vereint, die zu beruflichen und allgemein bildenden Abschlüssen führten. Die Förderung von Kompetenzen sei der Anspruch des beruflichen Gymnasiums, die zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit oder eines Studiums befähigten. Dafür wurden die Lehrpläne kompetenzorientiert gestaltet. Eine zielführende Unterrichtsgestaltung erfordere dabei die Verknüpfung mit der Praxis.
Er freue sich mit der Firma Kleusberg und der Kreissparkasse Altenkirchen zwei regional ansässige Unternehmen für diese Kooperation gewonnen zu haben. Er verwies auf die Teilnahme beider Firmen beim jährlichen „Markt der Möglichkeiten“, an dem Schüler und Betriebe Kontakte knüpfen können, einem praktischen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region.

Wilking sieht die BBS durch die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages auf dem besten Wege den zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten alles mitzugeben, was sie zur erfolgreichen Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines Studiums befähigt - je nach Interessenlage. Auch er dankte noch einmal den Herren Boketta und Etzbach, die besonders unter seinen Begehrlichkeiten zu leiden gehabt hätten.

Als ehemaliger Schüler der BBS Wissen hatte Dr. Andreas Reingen nicht die beste Erinnerung an die BBS. „Da es damals noch keinen Blockunterricht gab“, erklärte Reingen, „mussten wir auch samstags zur BBS gehen, dadurch wurde die Freizeit doch erheblich eingeschränkt“. Die KSK bildet zur Zeit 24 Lehrlinge aus. Dr. Reingen hob die Bedeutung des deutschen Schulsystems hervor, für das man im Ausland beneidet werde und betonte, es sei außerordentlich wichtig diese Qualität zu sichern und zu erhalten. Er fand die Unterzeichnung der Patenschaft als wichtig für die KSK und sehe dies auch als öffentlichen Auftrag.

Er dankte Ingo Etzbach für sein Engagement in dieser Angelegenheit der die ersten Kontakte in 2013 knüpfte und verwies auf zwei ausstehende Termine: 6. Mai: Besuch der KSK Hauptstelle in Altenkirchen und am 14. Mai: Besuch einer Projektwoche in der BBS Wissen. „In diesem offenen System sind Ideen immer willkommen“, sagte Reingen. Auch er beendete seine Rede mit einem Zitat, allerdings von Benjamin Franklin: "Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen".

Der Chef der Firma Kleusberg, Hubert Kleusberg stellte mit ein paar imponierenden Zahlen seine in Deutschland mit fünf Standorten bestehende Firma, den größten Hersteller mobiler Immobilien mit einem Jahresumsatz von 120 Millionen Euro, vor.
Die Standorte in der VG Wissen, Wisserhof und Frankenthal werden zukünftig durch einen 3. Standort, der Grube Eupel in Niederhövels erweitert. Nach einer Sondierung und etwaigen nötigen Abrissen von dort befindlichen Hallen, soll der Betrieb 2015 aufgenommen werden.
„Die Ausbildung der Firma Kleusberg hat eine lange Tradition“, so Kleusberg, „seit 65 Jahren haben wir etwa 250 junge Menschen ausgebildet“. „Einige von Ihnen sind noch heute in unserem Betrieb tätig“.
Ziel ist es die Ausbildungsquote von derzeit 8 Prozent zukünftig auf 15 Prozent zu steigern. Er verwies auch auf die gute Zusammenarbeit u.a. mit der Universität Siegen und der HTW Leipzig. Kontakte für eine weitere Zusammenarbeit gebe es momentan mit der FH Köln und dem Campus in Gummersbach. Seit 2011 bietet man ein duales Studium an.
„Den Schülern soll mit einem frühen Einblick in die Firmen die Berufswahl erleichtert werden und dadurch einem Wegzug von Fachkräften entgegengewirkt werden“, erläuterte Hubert Kleusberg. Er freue sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der BBS.

Oliver Rohrbach, der die IHK Koblenz im Kreis Altenkirchen vertritt, erinnerte an die schwindende Schülerzahl und die dadurch zukünftig fehlenden Fachkräfte.
„Diese Vereinbarung von heute ist eine Brücke zwischen Theorie und Praxis“, sagte Rohrbach und wünschte den Verantwortlichen lebendige Kooperation und viel Erfolg.

Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung erfolgte durch die Geschäftsführer Torsten Höfer, Hubert Kleusberg, Dr. Andreas Reingen, und Schulleiter Reinhold Krämer von der BBS Wissen. Der Vertrag ist zunächst unbefristet.

 

                      

 

 

Freuen sich über die neue Kooperationsvereinbarung, von links: Peter Wilking, Reinhold Krämer, Dr. Andreas Reingen, Thorsten Höfer, Hubert Kleusberg, Oliver Rohrbach. Foto: Manfred Hundhausen

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 01.05.2014

 

 

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April 2014

 

 

 


Schüler der BBS Wissen besuchten den Landtag

 

 

 

Kürzlich besuchten Verwaltungsfachangestellte im zweiten Ausbildungsjahr (BSVW 12) und angehende Fachabiturienten der Berufsoberschule (BOS 1)in der BBS Wissen in Begleitung ihrer Sozialkundelehrer Ulrike Hopbach und Dr. Thomas Stahl den Landtag in Mainz.

 

Nach einer kurzen fachkundigen Einführung in die Arbeit der Volksvertretung hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, an einer Plenarsitzung teilzunehmen und Politik hautnah mitzuerleben. So wurden sie etwa Zeugen wie die Volksvertreter angesichts des demografischen Wandels über die Sicherstellung einer flächendeckenden ärztlichen Versorgung in Rheinland-Pfalz kontrovers diskutierten.

 

 

Im Anschluss an die Plenardebatte standen dann jeweils Vertreter der im Landtag vertretenden Parteien den Schülerinnen und Schülern eine Stunde Rede und Antwort. Dr. Peter Enders (CDU), Anna Neuhof (Die Grünen) und Thorsten Wehner (SPD) diskutierten mit den Schülerinnen und Schülern über aktuelle politische Themen, so z. B. über die Zwangsfusion der Stadt Herdorf mit der Verbandsgemeinde Daaden.

                    

 

 

Der interessante Einblick in die politische Alltagspraxis des rheinland-pfälzischen Parlaments bereicherte den theoretischen Teil des Sozialkundeunterrichts der Lernenden in der BBS Wissen.

 

 

Quelle: www.ak-kurier.de; Nachricht vom 02.04.2014

 

 

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Berufsbildende Schule Wissen